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Jahresübersicht 2024

Termine zu Vortrags- und anderen öffentlichen Veranstaltungen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand werden auch in der Presse veröffentlicht. Auf Wunsch wird Ihre Anschrift gerne in den Veranstaltungsverteiler der Gedenkstätte Deutscher Widerstand aufgenommen. Dies ist auch per Telefon: +49-30-26 99 50 00 oder Fax: +49-30-26 99 50 10 möglich.

Do, 14.03.202419:00 Uhr

Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte"

Lesung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Bei den Leos wurde viel gestritten. Aber es ging selten um Persönliches, meistens um Politik, um die Gesellschaft, um die große Sache. Da gibt es Gerhard, den Großvater, der als Junge aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Frankreich fliehen musste. Später schließt er sich als 19-Jähriger der Résistance an. In der DDR ist Gerhard Leo ein gefeierter und verehrter NS-Widerstandskämpfer und auch ein Vertreter der Macht. Dem Enkel Maxim erzählt er gerne seine Geschichten aus der Résistance. Gerhards Lieblingstochter Anne heiratet Wolf, den Künstler mit den grün gefärbten Haaren, der die DDR zum Verbrecherstaat erklärt. Anne versucht, ihren rebellischen Mann zu lieben, ohne den überlebensgroßen "Heldenvater" zu verraten. Maxim wächst als Kind hinein in diesen Zwiespalt. Achtzehn Jahre nach dem Mauerfall kehrt Maxim Leo in Gedanken in die DDR zurück, um nach den Spuren der Vergangenheit auch in seiner Biografie zu suchen.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. März 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Di, 27.02.202416:00 Uhr

Gedenken an die "Fabrik-Aktion" und den Protest in der Rosenstraße


PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte

- El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.15 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte

- Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
- Worte des Gedenkens: Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
- Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
- Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
- Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Die Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar.

So, 25.02.202415:00 Uhr

Online-Einführung in die Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" Schwerpunkt: "Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933"

Für Einzelbesucher*innen bieten wir regelmäßig kostenfreie Online-Einführungen in die Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" an. Im Rahmen der Online-Einführung lernen die Teilnehmenden ausgewählte Themen der Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" kennen.
Anhand biografischer Beispiele werden die gesellschaftliche Breite und die soziale Vielfalt des Widerstands gegen den Nationalsozialismus vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Motive, Ziele und Handlungsspielräume der Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Referent*innen stehen gerne für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im Mittelpunkt der Online-Einführung am 22. Februar 2024 steht der Themenschwerpunkt "Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933".

Eine Anmeldung ist bis freitags um 12.00 Uhr möglich. Schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an bildung(at)gdw-berlin.de. Im Anschluss an Ihre Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten zur Online-Einführung.
Weitere Informationen finden Sie hier ...

Do, 22.02.20248:30 Uhr

Festveranstaltungen "100 Jahre Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold"

Ort: Magdeburg, Landtag von Sachsen-Anhalt und Domplatz

Das am 22. Februar 1924 in Magdeburg gegründete Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold war eine überparteiliche Organisation zum Schutz der Weimarer Republik. Ihr Ziel war es, die bedrohte Weimarer Demokratie nicht allein mit Worten, sondern auch mit Taten zu verteidigen. Bis zu drei Millionen Mitglieder setzten sich zwischen 1924 und 1933 für den Bestand der Republik gegen nationalsozialistische und kommunistische Angriffe zur Wehr. Viele Reichsbanner-Angehörige verloren dabei ihr Leben.

Programm

8.30 Uhr bis 9.15 Uhr Ökumenische Morgenandacht
Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg
Mit Regionalbischof Dr. Dr. h. c. Johann Schneider und Domkapitular und Pfarrer Daniel Rudloff

13.00 Uhr Ausstellungseröffnung
Ausstellungsflur im Erdgeschoss des Landtages von Sachsen‐Anhalt
"Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz‐Rot‐Gold im Kampf für die Demokratie 1924─1933"
In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

14.00 Uhr Festakt (geschlossene Veranstaltung)
Plenarsaal des Landtages von Sachsen‐Anhalt
Hauptredner: Professor Dr. Benjamin Ziemann, Universität Sheffield
Musikalische Umrahmung durch das Blechbläserquartett der Magdeburger Dombläser
Übertragung per Live-Stream auf der Internetseite des Landtags

16.00 Uhr Einweihung der Reichsbanner‐Gedenkstele
Domplatz
In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kranzniederlegung und Gedenken der Gefallenen

18.30 Uhr Militärische Ehren, Serenade
Domplatz
Heeresmusikkorps Kassel

Eine Videoübertragung des Festaktes wird per Live-Stream auf der Internetseite des Landtags zur Verfügung gestellt: https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/

 

 

So, 14.01.202411:00 Uhr

"Ein blinder Held - die Liebe des Otto Weidt"

Filmvorführung

Ort: Bundesplatz-Kino Berlin, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

Das Bundesplatz-Kino zeigt in Kooperation mit der Initiative Bundesplatz am Sonntag, 14.1.2024 um 11.00 Uhr in ihrer "Berlin Film Reihe" das Dokudrama
"Ein blinder Held - die Liebe des Otto Weidt" (2014)
mit Edgar Selge, Henriette Confurius, Julia Goldberg, Uwe Bohm u.a.
Der Regisseur Kai Christiansen und die Co-Produzentin Sandra Maischberger werden bei der Veranstaltung zum Gespräch anwesend sein.

Alle Informationen unter: http://www.bundesplatz-kino.de/index.php?p=m&mid=1101

Mi, 10.01.20249:00 Uhr

"Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft"

Konferenz

Ort: Touro University Berlin, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin

Wir laden Sie herzlich zur Konferenz "Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft" ein, die am 10. Januar 2024 an der Touro University Berlin (Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin) stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt. Es sprechen Prof. Stephan Lehnstaedt (Touro University), Prof. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand), Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung)und Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors).

Die Konferenz bietet eine einzigartige Gelegenheit, Ihr Projekt im Bereich der Erinnerungskultur einem breiten Publikum zu präsentieren. Gesucht werden Beiträge, die innovative Perspektiven, Herangehensweisen und Lösungsansätze zu diesem wichtigen Thema bieten und einen Einblick in die aktuelle Erinnerungskultur geben.

Bei Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft | Universität Koblenz (uni-koblenz.de) erforderlich.