Veranstaltungsarchiv
Hier finden Sie alle vergangenen Veranstaltungen bis einschließlich 1997.

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Den Nationalsozialisten die Stirn bieten. Erinnerung an Jeanette Wolff (1888–1976) anlässlich ihres 50. Todestages

„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin und Brandenburg 1924 bis 1933 – Buchvorstellung mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß
Dr. Dennis Riffel: Joachim Lipschitz und die Ehrungsinitiative „Unbesungene Helden“

»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpremiere und Lesung mit Rick Okon, Podiumsgespräch mit Hermann Simon und Johannes Tuchel, moderiert von Shelly Kupferberg

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold

Zur Lebenssituation der Häftlinge im Zellengefängnis Lehrter Straße 1944/45

Prof. Dr. Andreas Wilkens: „Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand“ und „Hilda Monte – „Die Einheit Europas“ und andere Schriften“
Zweite Etage, Saal 2B

Martina Voigt, Dr. Claudia Schoppmann, Barbara Schieb, Dr. Christiane Goos: „Ich habe das getan, weil ich es einfach tun musste“ Hilfe für verfolgte Juden in Deutschland 1933–1945

Enthüllung der Gedenk- und Informationstafel für Otto Weidt
10557 Berlin-Mitte

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
Berlin-Mitte

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

„...DIESER FEIND STEHT RECHTS!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir bitten um Teilnahme per Livestream.

Opfer der NS-Militärjustiz nach 1945: Der Kampf um Anerkennung und Rehabilitierung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich
Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. Juli 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich
Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Den Nationalsozialisten die Stirn bieten. Erinnerung an Jeanette Wolff (1888–1976) anlässlich ihres 50. Todestages
Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 19. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Programm
Begrüßung
Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Vortrag
„Wenn man sich gegen den Misthaufen wehren will, muß man die Mistgabel richtig ansetzen“
Jeanette Wolff: Eine engagierte Demokratin und Kämpferin gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Julia Pietsch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gespräch
„Zivilcourage ist wichtiger als Heldentum“
Voraussetzungen und Grundlagen des demokratischen Engagements von Jeanette Wolff vor, während und nach dem Nationalsozialismus
Dr. Hilmar Sack, Leiter des Fachbereichs Geschichte, Politik und Kultur in den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestags
Julia Pietsch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Die Politikerin, Frauenrechtlerin und bekennende Jüdin Jeanette Wolff war eine überzeugte und leidenschaftliche Demokratin. In der Zeit des Nationalsozialismus politisch und antisemitisch verfolgt, überlebte Jeanette Wolff den Holocaust – anders als nahezu ihre gesamte Familie. Nicht trotz, sondern gerade wegen der Erfahrung umfassender Entrechtung und tödlicher Gewalt setzte sie sich ab 1946 konstruktiv und selbstbewusst für ein menschliches, gerechtes und soziales Miteinander ein – als Berliner Stadtverordnete und Bundestagsabgeordnete, Gewerkschafterin und Funktionärin mehrerer Organisationen, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Für ihr Wirken ist Jeanette Wolff vielfach geehrt worden. Dennoch ist sie vielen heute unbekannt.
Jeanette Wolffs Engagement hatte sein Fundament bereits in jungen Jahren. Früh trat sie der SPD bei und engagierte sich in der Weimarer Republik politisch. Als Rednerin warnte sie zudem schon weit vor 1933 vor der menschenverachtenden und reaktionären Ideologie des Nationalsozialismus und scheute dabei auch nicht die öffentliche Konfrontation mit dessen Funktionären.
Am 19. Mai 2026 jährt sich der Todestag von Jeanette Wolff zum 50. Mal. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas nehmen dies zum Anlass, ihren Kampf gegen politischen Extremismus und ihr Wirken für eine gelebte Demokratie zu würdigen.
In ihrem Vortrag widmet sich die Politikwissenschaftlerin Julia Pietsch Jeanette Wolffs demokratischem Engagement und Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Im anschließenden Gespräch beleuchten Julia Pietsch, Dr. Hilmar Sack und Uwe Neumärker zudem die Verfolgung Wolffs durch die Nationalsozialisten sowie ihr politisches Wirken in der Bundesrepublik.
Die Sonderausstellung „‚… dieser Feind steht rechts!‘ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933“ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, in der auch Jeanette Wolff porträtiert wird, kann an diesem Abend bis 21 Uhr besucht werden.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass es wegen des Berliner Firmenlaufes am Abend des 20. Mai 2026 zu Einschränkungen im ÖPNV kommen kann und bitten Sie, für die Anfahrt ausreichend Zeit einzuplanen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
2. Etage, Saal 2B
„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin und Brandenburg 1924 bis 1933 – Buchvorstellung mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß
Vortrag: Dr. Hans-Rainer Sandvoß, Politikwissenschaftler
Moderation: Dr. Stefan Heinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Mit der Darstellung des Kampfes der Republikschutztruppe Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Raum Berlin-Brandenburg würdigt Hans-Rainer Sandvoß den Einsatz von über 20 000 Menschen, die zwischen 1924 und 1933 Gesundheit und Leben für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie riskierten. Der Autor schildert Erfolge und Probleme dieser zu Unrecht vergessenen Organisation, die das Vorurteil widerlegt, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen. Aus verschiedenen Blickwinkeln – historischen Berichten, Zeitzeugenerinnerungen, Gerichtsdokumenten und Zeitungsaussagen – entsteht ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse. Die Gegensätze von städtischem und ländlichem Milieu, großagrarischen Interessen und Landarbeiternot sowie die Schwierigkeit, demokratische Vielfalt gegen den politischen Terror militanter Republikfeinde durchzusetzen, zwangen dem Reichsbanner einen aufreibenden „Mehrfrontenkrieg“ auf.
Der vorliegende Band ist der 8. Band in der Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Er ist 2025 im Metropol Verlag erschienen (547 Seiten, 36 Euro).
Hans-Rainer Sandvoß, geb. 1949 in Berlin-Wedding, 1969 Abitur am Ranke-Gymnasium, Studium an der FU Berlin, 1976 Abschluss als Diplom-Politologe, 2006 Promotion. Von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Herausgeber der „Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945“, hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime in Berlin und Brandenburg vorgelegt.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Dr. Dennis Riffel: Joachim Lipschitz und die Ehrungsinitiative „Unbesungene Helden“
Mit dem Ehrungstitel „Unbesungene Helden“ erfuhren Westberliner Bürger*innen, die während des Nationalsozialismus verfolgte Menschen unterstützt hatten, erstmals öffentliche Anerkennung in Deutschland. Meist hatten die Geehrten auf riskante Weise verfolgten Jüdinnen und Juden geholfen. Initiator war der damalige West-Berliner Innensenator Joachim Lipschitz (1918-1961). Bis 1966 erhielten insgesamt 760 Helfer*innen diese Würdigung durch den Berliner Senat. Zuvor war ihnen in der Erinnerungskultur der deutschen Nachkriegsgesellschaft keinerlei Beachtung geschenkt worden. Vergleichbare Initiativen in anderen deutschen Regionen blieben aus.
Dr. Dennis Riffel ist Fachgruppenleiter Geschichtsvermittlung und Demokratiereflexion in der Geschäftsstelle von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. in Berlin. Er studierte Neuere Geschichte, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin zum Thema „Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966“. Seit 2005 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung bis zum 5. Mai 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
2. Etage, Saal 2B

Veranstaltungsort:
Festsaal im Roten Rathaus
Adresse:
Rathausstraße 15
10178 Berlin
»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpremiere und Lesung mit Rick Okon, Podiumsgespräch mit Hermann Simon und Johannes Tuchel, moderiert von Shelly Kupferberg
Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – lädt Sie gemeinsam mit der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur Vorstellung des Zeitzeugenberichtes von Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland« ein.
Um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
PROGRAMM
Begrüßung:
Florian Hauer, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Bevollmächtigter des Landes Berlin
Lesung:
Rick Okon, Schauspieler
Begleitworte:
Robert Jütte, Mitherausgeber
Podiumsgespräch:
Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Shelly Kupferberg, Autorin und Journalistin
Ausklang:
Susan Ehrlich, Tochter Gerd Ehrlichs, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Gerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt.
Um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr.
Bitte beachten Sie, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich
Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Die Veranstaltung ist ausgebucht!
Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Friedhof Columbiadamm
Adresse:
Columbiadamm 122
10965 Berlin
Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 - also vor 101 Jahren - der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt.
Diese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Julia Spohr
Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Fritz Felgentreu
Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold,
Bund aktiver Demokraten e. V.
Ansprache
Joachim Gauck
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland a. D.
Kranzniederlegung
Ehrenposten, Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung
Lied vom guten Kameraden, Trompeter Stabsmusikkorps der Bundeswehr
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2026 ab 20 Uhr unter www.gdw-berlin.de/livestream sehen.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos und Filmaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Zur Lebenssituation der Häftlinge im Zellengefängnis Lehrter Straße 1944/45
Seit dem 21. Juli 1944 war das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 in Berlin ein Ort der Haft und des Leidens vieler der am Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 Beteiligten. Noch kurz vor dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurden 18 Häftlinge des Zellengefängnisses zwischen dem 22. und 24. April 1945 auf einem nahegelegenen Ruinengrundstück erschossen.
Aus Anlass des 81. Jahrestages dieser Mordaktion laden Sie die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung 20. Juli 1944 zu einer Gedenkveranstaltung ein.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Julia Spohr, Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Einführung und Lesung von Häftlingsberichten
Prof. Dr. Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kaspar Nürnberg, Geschäftsführer Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V.
Vorstellung der Webseite „ Zellengefängnis Lehrter Straße“
Dr. Petra Behrens, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Webseite www.zellengefaengnis-lehrterstrasse.de wird am 16. April 2026 freigeschaltet.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. April 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Foto- und Filmaufnahmen für Zwecke der Öentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Zweite Etage, Saal 2B
Prof. Dr. Andreas Wilkens: „Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand“ und „Hilda Monte – „Die Einheit Europas“ und andere Schriften“
Hilda Monte gehört zu den außergewöhnlichen und neu zu entdeckenden Frauen des deutschen Widerstandes und Exils. 1914 in Wien geboren, wuchs sie in Berlin auf und engagierte sich in jungen Jahren im „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ (ISK). Nachdem ihr aktiver Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin schon vor 1933 begonnen hatte, ging Hilda Monte nach der NS-Machtübernahme zunächst ins Exil nach Paris, 1936 nach London. Das Anschreiben gegen die Barbarei war die eine Seite ihres Engagements. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Rundfunkmanuskripte enthalten beständige Warnungen vor der sicheren Katastrophe und sind gleichzeitig drängende Appelle an noch vorhandene Menschlichkeit. Die andere Seite bestand in der Durchführung gefahrvoller Missionen in das NS-Reich, um Bekannten und Freunden in bedrängter Lage zur Seite zu stehen. Die wiederholten Reisen waren für sie als Sozialistin, Jüdin und Frau mit extremem Risiko verbunden. Ihren „doppelten Widerstand“ führte Hilda Monte über die gesamte Dauer des NS-Regimes, am Ende bezahlte sie ihn mit ihrem Leben. Bei der Rückkehr von einer letzten Mission nach Österreich wurde sie am 17. April 1945 an der Grenze bei Feldkirch erschossen.
Die beiden vorliegenden Bände zu Biografie und ausgewählten Schriften Hilda Montes sind im Lukas Verlag erschienen (555 S. und 495 S., jeweils 29,80 €).
Andreas Wilkens, Jahrgang 1957, lehrte bis zu seiner Emeritierung 2025 als Professor für Zeitgeschichte an der Université de Lorraine/Metz. Seine Forschungsthemen umfassen die politische und wirtschaftliche Geschichte der europäischen Integration und der deutsch-französischen Beziehungen, die deutsche Frage im Ost-West-Konflikt sowie Aspekte des Widerstandes gegen die NS-Diktatur.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen,
und bitten um Anmeldung bis zum 25. März per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Martina Voigt, Dr. Claudia Schoppmann, Barbara Schieb, Dr. Christiane Goos: „Ich habe das getan, weil ich es einfach tun musste“ Hilfe für verfolgte Juden in Deutschland 1933–1945
Vortrag von Martina Voigt, freie Historikerin
Gesprächsrunde mit: Dr. Claudia Schoppmann, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden, Dr. Christiane Goos, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden, und Martina Voigt
Moderation: Elisabeth Anschütz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden
Unmittelbar nach ihrer Machtübernahme in Deutschland 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Mehr als 170.000 deutsche Jüdinnen und Juden wurden zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten ermordet.
Ungeachtet jahrelanger antisemitischer Propaganda solidarisierte sich eine – wenn auch verschwindend kleine – Minderheit deutlich mit den Verfolgten. Anfangs wollte sie deren Not lindern und bei der Emigration helfen. Besonders riskant aber waren Hilfen für die etwa 10.000 bis 12.000 Jüdinnen und Juden, die sich ab Herbst 1941 in Deutschland vor ihren Verfolgern verbargen oder illegal über die Grenzen fliehen wollten. Obwohl sie oft versuchten, mit einer vorgetäuschten Identität zu überleben, benötigten sie laufend Hilfen bei der Beschaffung von Quartieren, Lebensmitteln und gefälschten Ausweisen. Die meisten von ihnen wurden jedoch gefasst und ermordet.
Der vorliegende Band 11 der Reihe Stille Helden – Widerstand gegen die Judenverfolgung in Europa 1933–1945 zeigt anhand von elf Beispielen die Rettungsanstrengungen sowohl der Verfolgten selbst als auch ihrer nichtjüdischen Helferinnen und Helfer. Er ist 2026 im Lukas Verlag erschienen.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.
Veranstaltungsort:
Otto-Weidt-Platz / Heidestraße
10557 Berlin-Mitte
Enthüllung der Gedenk- und Informationstafel für Otto Weidt
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in Verbindung mit dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
Grußwort:
Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin für Kultur
(Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt)
Laudatio:
Dr. Karoline Georg, Leiterin des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt
(Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort:
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.
Die Veranstaltung ist ausgebucht, Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.
Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Mahnmal Große Hamburger Straße
Berlin-Mitte
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
Programm
Stilles Gedenken, Große Hamburger Straße, 16 Uhr
El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin anschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße 16.15 Uhr
Begrüßung: Dr. Astrid Ley, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Worte des Gedenkens: N.N.
Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn
Zum Abschluss legen wir weiße Rosen am Denkmal nieder – als Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
Zusatzangebot
DOKUMENTARFILM AM 25. FEBRUAR 2026
ROSENSTRASSE – WO FRAUEN WIDERSTANDEN, BERLIN 1943
Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion
25. Februar 2026, 19 Uhr im Kino ACUDkino, Veteranenstr. 21, 10119 Berlin
In dem Film »Rosenstraße – wo Frauen widerstanden, Berlin 1943« von Daniela Schmidt-Langels berichten Zeitzeug/-innen – ehemalige Inhaftierte und Protestierende – eindringlich von diesen Geschehnissen in der Rosenstraße. Auch die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (1915 – 2009), selbst Tochter einer »Mischehe«, ist Protagonistin im Film. Sie schuf das Denkmal für die mutigen Frauen in der Rosenstraße.
Auf Grundlage des Dokumentarfilms von Daniela Schmidt-Langels sowie Begegnungen mit Zeitzeug/-innen setzte Margarethe von Trotta ihren Kinofilm »Rosenstraße« (2003) um.
Als Podiumsgäste sind anwesend:
Daniela Schmidt-Langels, Regisseurin
Julia Franck, Schriftstellerin
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Infos zum Film: Deutschland 1992; Sprache (OV): deutsch; Regie: Daniela Schmidt; Kamera: Norbert Kleiner; Schnitt: Bernhard Schönherr; 45 min; Eintrittspreis: 9 Euro
Weitere Infos und Tickets erhalten Sie auf der Website des ACUDkinos: https://acudkino.de/Programm/rosenstrasse_wo_frauen_widerstanden_berlin_1943/20388/57758

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich
Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Februar 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!
Wir bitten um Teilnahme per Livestream.
„...DIESER FEIND STEHT RECHTS!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Programm
Begrüßung
Dr. Julia Spohr
Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Vortrag
Aktive Abwehr. Welche Handlungsspielräume hatten NS-Gegner vor 1933?
Dr. Jens Bisky
Journalist und Autor
Einführung in die Ausstellung
Dipl.-Pol. Julia Pietsch
Kuratorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Im Anschluss sind Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen. Sie ist dort bis zum 23. August 2026 zu sehen.
Dr. Jens Bisky ist geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift Mittelweg 36 sowie des Online-Portals Soziopolis am Hamburger Institut für Sozialforschung. 2024 erschien sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“.
Die 1919 gegründete Weimarer Republik steht von Beginn an unter Druck. Autoritäre Ideen und nationalistisches Denken sind in Teilen der Gesellschaft tief verwurzelt. Zahlreiche Demokratinnen und Demokraten aus Politik und Gesellschaft warnen hingegen bereits früh vor den Gefahren, die von völkischen, antisemitischen, rechtsextremen und nationalsozialistischen Gegnern der Republik ausgehen. Sie fürchten um Grundrechte und soziale Errungenschaften der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland.
Die Ausstellung zeigt anhand von 27 Biografien engagierter Männer und Frauen beispielhaft den Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Sie beleuchtet verschiedene Handlungsfelder, Motivationen und Formen der Auseinandersetzung mit der aufstrebenden NS-Bewegung und macht deutlich: Die Weimarer Republik war keinesfalls eine „Demokratie ohne Demokraten“.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen, und bitten um Anmeldung bis zum 20. Januar 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film- und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
2. Etage, Saal 2 B
Opfer der NS-Militärjustiz nach 1945: Der Kampf um Anerkennung und Rehabilitierung
Impuls
von Prof. Dr. Detlef Garbe (Historiker, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e. V.)
Gesprächsrunde
mit Annette Ortlieb (freiberufliche Filmemacherin „DIE LIEBE ZUM LEBEN“ (2023)), Konstanze Radziwill (Autorin und Filmemacherin „Ein langes Leben – Olga Bontjes van Beek“ (1998), Hellmut
Schlingensiepen (Autor und Filmemacher, Verantwortlich für die Interviews der Wanderausstellung) und Lars Skowronski (Historiker und Kurator der Wanderausstellung)
Als Teil der Gesprächsrunde werden Filmausschnitte präsentiert.
Mehr als 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs galten die Verurteilten der NS-Militärjustiz oftmals weiterhin als „Verräter“ „Feiglinge“ oder „Kriminelle“. Urteile gegen Deserteure, „Kriegsverräter“ und andere Verfolgte wurden nicht als nationalsozialistisches Unrecht anerkannt, ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus nicht gewürdigt. Die gesellschaftliche Stigmatisierung prägte den mühsamen, oft traumatisierenden Kampf der Betroffenen und ihrer Angehörigen um Wiederherstellung ihrer Würde, Aufhebung der Urteile und finanzielle Entschädigung.
1998 wurde durch einen Beschluss des Deutschen Bundestags ein Großteil der nationalsozialistischen Unrechtsurteile pauschal aufgehoben. Die Deserteure der Wehrmacht wurden jedoch erst
2002 rehabilitiert. Die Aufhebung der Urteile der NS-Militärjustiz wegen „Kriegsverrats“ erfolgte erst 2009.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen, und bitten um Anmeldung bis zum 7. Januar 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film- und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.