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Veranstaltungen 2019

Do, 17.10.201919:00 Uhr

Dr. Hans-Rainer Sandvoß: Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg

Buchvorstellungmit anschließender Diskussion

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Der Widerstand gegen das NS-Regime sei, so ist mitunter zu hören, ausgeforscht. Eine Gesamtdarstellung des facettenreichen Widerstandes aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz Brandenburg hat indes lange gefehlt. Nun wird diese Lücke durch Hans-Rainer Sandvoß geschlossen.

 

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

Fr, 18.10.201912:00 Uhr

» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 78 Jahren

Ort: Mahnmal »Gleis 17«, S-Bahnhof Grunewald, 14193 Berlin

Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Freitag, den 18. Oktober, um 12 Uhr ein.


PROGRAMM

Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Ständigen Konferenz
der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2019 und Direktor der
Stiftung Topographie des Terrors
Grußworte
Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Gedenkrede
Ingeburg Geißler (*1932), Holocaustüberlebende
Beiträge von Berliner Schülerinnen und Schülern des
John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte
Musikalische Umrahmung durch Boris Rosenthal

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Mi, 23.10.201919:00 Uhr

Dr. Tanja von Fransecky: Bis ans Maul der Bestie. Nelly Klein – eine österreichische Jüdin im belgischen Widerstand

Buchvorstellung mit Diskussion

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Sofort nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich im März 1938 setzen dort antisemitische Ausschreitungen und Hetzjagden gegen die jüdische Bevölkerung ein. Nachdem sie ihres Hab und Guts beraubt worden ist, flieht die jüdische Familie Klein im August 1939 aus Wien nach Belgien. Völlig mittellos ist sie auf die Hilfe des Flüchtlingskomitees angewiesen. Als die Wehrmacht im Mai 1940 auch in Belgien einmarschiert, gerät Familie Klein erneut ins Visier der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Tochter Nelly schließt sich der kommunistischen Sektion Travail allemand an, deren Ziel es ist, den Kampfgeist der Deutschen zu brechen. Nelly soll Kontakte zu Wehrmachtsoldaten knüpfen, um sie zum Verrat militärischer Geheimnisse, zum Desertieren und zur Mitarbeit im Widerstand zu bewegen.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung(at)gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

Mi, 30.10.201918:00 Uhr

»ICH SUCHTE DAS LEBEN BEI DEN TOTEN«

ZEITZEUGENGESPRÄCH UND LESUNG MIT HALINA BIRENBAUM

Ort: Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 120/121, 13187 Berlin

Halina Birenbaum (*1929) wird als Tochter von Jakub und Pola Grynsztejn in Warschau geboren und wächst mit zwei älteren Brüdern auf. Bald nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 muss ihre Familie in das Warschauer Ghetto übersiedeln. Im Juli 1943 wird sie in das KZ Majdanek und von dort nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebt den Todesmarsch im Januar 1945. Am 2. Mai 1945 wird sie von der Roten Armee
als »Kind-Greisin« im Lager Neustadt-Glewe befreit. Ihre Eltern und ein Bruder wurden ermordet. 1947 gelingt ihr die Einwanderung in Palästina, wo sie zunächst in Kibbuzim arbeitet. 1950 heiratet sie Henryk Birenbaum und bekommt zwei Söhne.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 29. Oktober 2019 unter veranstaltungen(at)stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43 11.