Überblick

    Seit dem 2. Juli 2014 dokumentiert die neue Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Kampfes gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Darstellung von einzelnen Lebensschicksalen und der Entstehung von Netzwerken des Widerstands, von Motiven, Zielen und Aktionen der Menschen und Gruppen im Widerstand und schließlich der Reaktionen des nationalsozialistischen Staates auf die Herausforderung des Widerstands erschließt die unterschiedlichen und vielfältigen Dimensionen aller Bestrebungen, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur richteten.

    Zu den 18 Themenbereichen der Dauerausstellung gehören der Widerstand aus der Arbeiterbewegung, der Widerstand aus christlichem Glauben und der Widerstand von Künstlern und Intellektuellen. Das Attentat Georg Elsers vom 8. November 1939 wird ebenso dargestellt wie der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944, der Kreisauer Kreis, der Widerstand von Jugendlichen, die Weiße Rose und die Rote Kapelle. Eng miteinander verbunden sind auch die Themen Exil und Widerstand und der Kampf gegen den Nationalsozialismus von außen. Bei den Themen Widerstand von Juden, Widerstand von Sinti und Roma und Widerstand im Kriegsalltag wird herausgearbeitet, wie sich diese Widerstandsformen unter den Bedingungen der Verschärfung des nationalsozialistischen Terrors verändert haben.


    Ausführliche Informationen zur Konzeption der Dauerausstellung, zum Gestaltungskonzept und zum Ausstellungsteam finden Sie hier:



    Die barrierefreie Dauerausstellung wird durch ein umfangreiches Angebot von Medien und Begleitmaterialien sowie einen Audioguide in sieben Sprachen und eine Videoführung in deutscher Gebärdensprache ergänzt.

    Die Mittel für die Neugestaltung der Dauerausstellung stellten die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die LOTTO-Stiftung Berlin zur Verfügung.