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Veranstaltungen 2019

Do, 26.09.201919:00 Uhr

Andreas von Mettenheim: Carl Wentzel-Teutschenthal 1876–1944 Ein Agrarunternehmer im Widerstand

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Carl Wentzel-Teutschenthal war der einzige Großunternehmer, der im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Hitler im November 1944 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt wurde. Obwohl er von Anfang an ein Gegner des Nationalsozialismus war, geriet er als Berater der Vierjahresplanbehörde und als Mitglied des Aufsichtsrats der Dresdner Bank zunächst in problematische Nähe zu den Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten.

 

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 22. September 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

Do, 10.10.201919:00 Uhr

Volkrat Stampa: Robert Dorsay. Es ging um sein Leben – nicht nur im Kino –

Buchvorstellung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

In der NS-Zeit brachte die deutsche Filmindustrie viele Filme in die Kinos, deren Namen und Schauspieler bis heute in Erinnerung geblieben sind, etwa „Tanz auf dem Vulkan“ mit Gustaf Gründgens und „Zu neuen Ufern“ mit Zarah Leander. Doch wenn einer der Filmschaffenden in Ungnade fiel, wurde der betreffende Film aus dem Verkehr gezogen oder der Name des unbequem gewordenen Akteurs aus dem Vorspann gelöscht. So geschah es mit Robert Dorsay.

 

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 6. Oktober 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

Do, 17.10.201919:00 Uhr

Dr. Hans-Rainer Sandvoß: Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg

Buchvorstellungmit anschließender Diskussion

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Der Widerstand gegen das NS-Regime sei, so ist mitunter zu hören, ausgeforscht. Eine Gesamtdarstellung des facettenreichen Widerstandes aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz Brandenburg hat indes lange gefehlt. Nun wird diese Lücke durch Hans-Rainer Sandvoß geschlossen.

 

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

Fr, 18.10.201912:00 Uhr

» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 78 Jahren

Ort: Mahnmal »Gleis 17«, S-Bahnhof Grunewald, 14193 Berlin

Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Freitag, den 18. Oktober, um 12 Uhr ein.


PROGRAMM

Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Ständigen Konferenz
der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2019 und Direktor der
Stiftung Topographie des Terrors
Grußworte
Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Gedenkrede
Ingeburg Geißler (*1932), Holocaustüberlebende
Beiträge von Berliner Schülerinnen und Schülern des
John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte
Musikalische Umrahmung durch Boris Rosenthal

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.