Veranstaltung

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Schwarz-Weiß Foto einer Kundgebung. Ein Mann steht am Rednerpult vor einem Banner mit der Aufschrift: gegen Antisemitismus und Neonazismus, Albrecht-Dürer-Schule

Veranstaltungsort:
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim

Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin

Vortrag Do., 06.11.2025 um 18 Uhr

Antisemitismus nach 1945: Das Mahnmal für die NS-Opfer auf dem Steinplatz und das Jüdische Gemeindehaus im Fokus von Solidarität, Terror und Protest 1953 bis 1973

Dr. Gerd Kühling, Gedenkstätte Deutscher Widerstand 

Im Januar 1960 kam es in West-Berlin zu Nazi-Schmierereien und antisemitischen Vorfällen. Kurz darauf organisierten junge Menschen, aber auch ehemals Verfolgte des Nationalsozialismus Gegenproteste. Der Vortrag beleuchtet das Engagement gegen Antisemitismus vor und nach der sogenannten Hakenkreuz-Schmierwelle. Mehrere der Demonstrationen und Kundgebungen fanden seinerzeit am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Steinplatz und am Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße statt. Die beiden Gedenkorte werden in Beziehung zueinander gesetzt und es wird der Frage nachgegangen, wann sie selbst antisemitischen Angriffen ausgesetzt waren und welche Reaktionen diese hervorriefen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim und im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bitte telefonisch unter 030 902924106 oder via E-Mail.

 

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