Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Mahnmal »Gleis 17«
S-Bahnhof Grunewald
14193 Berlin
»...abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren
Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« ein.
Am 18. Oktober 1941, vor 85 Jahren, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk, Kowno, Riga, Piaski, Warschau, Theresienstadt, Sobibor, Rasik und Auschwitz. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas, darunter mehr als 50.000 aus Berlin.
Vom Güterbahnhof Grunewald aus fuhren von Herbst 1941 bis vermutlich Frühjahr 1942 Deportationszüge mit Berliner Jüdinnen und Juden in den Osten. Die »Beförderung« stellte die Bahn in Rechnung – pro gefahrenem Kilometer vier Pfennige für Erwachsene und zwei Pfennige für Kinder über vier Jahre.
Seit 1998 erinnert das Mahnmal »Gleis 17« an die Transporte der Deutschen Reichsbahn.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum
Grußworte
S. E. Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel
Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
Gedenkrede
Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts
El Maleh Rachamim
Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
Kaddisch
Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Beiträge
von Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule, Potsdam
Musikalische Umrahmung
Antonina Botygina, Violoncello
Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 26. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.
Selbstbehauptung und Widerstand von queeren Menschen im Nationalsozialismus
Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 4. November: veranstaltung@gdw-berlin.de
Vorträge und Diskussion: Prof. Dr. Martin Lücke und Dr. Claudia Schoppmann
Moderation: Dr. Christine Müller-Botsch, stellvertretende Direktorin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Tim Bilgram-Lucht, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Etwa 10 000 homosexuelle Männer wurden während des Nationalsozialismus in Konzentrationslager eingewiesen, oftmals nach der Verbüßung einer Haftstrafe. Tausende von ihnen starben an den schlechten Haftbedingungen und Misshandlungen oder wurden ermordet.
Lesbische Frauen waren nicht wie homosexuelle Männer strafrechtlich bedroht. Doch viele von ihnen lebten in Angst vor Verrat und Verfolgung. Lesbische Frauen wurden auch ohne gesetzliche Grundlage in Konzentrationslagern interniert.
Der Widerstand queerer Menschen gegen den Nationalsozialismus war vielfältig. Sie engagierten sich in oppositionellen Gruppen, halfen Verfolgten oder bekämpften das Regime aus dem Exil. Sie nutzten auch Strategien der Selbstbehauptung und gingen zum Beispiel Ehen zur Tarnung ein.
Anlass der Veranstaltung ist die Erweiterung der Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand um den Bereich des Widerstands und der Selbstbehauptung queerer Menschen.
Prof. Dr. Martin Lücke wird in einem Impulsvortrag zur Situation und der Verfolgung sowie zu Widerstand und Selbstbehauptung homosexueller Männer während der NS-Diktatur sprechen. Zu den Lebensbedingungen und zu Formen der Gegenwehr lesbischer Frauen im nationalsozialistischen Deutschland wird Dr. Claudia Schoppmann einführen.
Prof. Dr. Martin Lücke (*1975) ist Professor für Didaktik der Geschichte an der FU Berlin und arbeitet seit vielen Jahren zu verschiedenen Themen der Queer History.
Dr. Claudia Schoppmann (*1958), Historikerin, hat seit langem zum Thema geforscht und zahlreiche Arbeiten dazu veröffentlicht. Bis 2023 war sie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden.
Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 9. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Zweite Etage, Saal 2B
„Makellose Helden und passive Opfer?“ Die filmische Rezeption von Rettungswiderstand während der Shoah in Spielfilmen von den 1940er Jahren bis heute
Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de.
Begrüßung und Moderation: Uta Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden
Vortrag: Dr. Nicolas Moll mit anschließendem Gespräch
Das öffentliche Interesse am Thema Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden während der Shoah hat seit den 1990er Jahren in Europa, den USA und global stark zugenommen. Dies lässt sich auch am Medium Film feststellen: Der Spielfilm „Schindler’s List“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 kann als eine entscheidende Wegmarke im Anstieg des globalen öffentlichen Interesses für das Thema Judenrettung gesehen werden. Das heißt allerdings nicht, dass das Thema Rettung und Hilfe nicht schon vorher in Filmen anwesend gewesen wäre.
Im Vortrag wird es darum gehen, die Darstellung von Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden in Kino- und Fernsehfilmen zu analysieren. Untersucht werden Kino- und Fernsehfilme aus Europa und den USA von den 1940er Jahren bis heute.
Dr. Nicolas Moll, geboren 1965 in Brüssel, PhD in Neuester Geschichte an der Universität Freiburg i. Br., lebt seit 2007 als unabhängiger Forscher in Sarajevo. Er interessiert sich u.a. für Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften sowie für memory studies, mit Schwerpunkt auf den (post-)jugoslawischen Raum und den deutsch-französischen Beziehungen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 statt.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 20.November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Seminarraum 1
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin
Braille-Lesung des Berichts von Elsbeth und Erich Frey
Wir bitten um Anmeldung bis zum 24. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07.
Der jüdische Bankangestellte Erich Frey lebte mit seiner Frau Elsbeth und den Töchtern Liselott und Marie Anne in Berlin. Nachdem Erich Frey erblindete, musste er seinen Beruf aufgeben und arbeitete ab 1940 in der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Den Töchtern war noch 1939 die Flucht aus Deutschland gelungen. Dem Ehepaar Frey gelang es nicht, ihren Kindern ins Ausland zu folgen. Um die Töchter über das Leben ihrer Eltern in Deutschland zu informieren, verfasste Erich Frey mit Unterstützung seiner Frau Elsbeth im Frühjahr 1942 einen zwölfseitigen Bericht über ihr Leben im nationalsozialistischen Deutschland. Elsbeth und Erich Frey wurden im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
In dem Buch: „Wahrscheinlich wird das unser Untergang sein.“ veröffentlichte Kurt Schilde den Bericht von Elsbeth und Erich Frey sowie seine ausführlichen Forschungsergebnisse zur Geschichte der Familie. Kurt Schilde, Soziologe und promovierter Historiker, verstarb 2025. Auszüge aus diesem Bericht lesen an diesem Abend Christel Jung, Roswitha Röding und Sascha Di Benedetto. Sie lesen die Texte in Braille-Schrift.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Dezember 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 14. Dezember 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang