Veranstaltung

Farbfoto: Gruppe bei einer Führung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Führung So., 16.08.2026 um 15 Uhr

Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. 

Führungen in deutscher und englischer Sprache. 
Die Führungen sind kostenfrei. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Treffpunkt: 2. Etage, Empfang
 

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eine Menschenmenge steht dicht zusammen. Menschen halten Fahnen und Plakate hoch. Auf einem Banner steht: Nazi-Sieg führt Deutschland in den Bürgerkrieg.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich

Führung Do., 20.08.2026 um 16 Uhr

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933 (ausgebucht)

Die Führung ist ausgebucht. 

Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Schwarz-Weiß-Portait von Inge Deutschkron

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Filmveranstaltung Mo., 24.08.2026 um 18 Uhr

Berliner Lektionen: „Ausgeschlagene Erbschaft“. Ein Film mit Inge Deutschkron und Cornelia Froboess (ausgebucht)

Aus Anlass des 104. Geburtstages von Inge Deutschkron

Begrüßung: Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Grußwort: Alexander Straßmeir, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Einführung: André Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Inge Deutschkron Stiftung

Film: Berliner Lektionen: „Ausgeschlagene Erbschaft“ – Eine Deutschstunde mit Inge Deutschkron und Cornelia Froboess
Ein Beitrag von Elke Hollmann, Klaus Niedergesäß und Armin Brethauer. Redaktion: Maik Roth
Eine Produktion von Zeitzeugen TV-Film-& Fernsehproduktion GmbH, Deutschland 1992, 54 Minuten

2. Etage, Raum 2 B

Die Veranstaltung ist ausgebucht. 

Im ersten Teil des Filmes liest Cornelia Froboess das Kapitel aus Inge Deutschkrons Autobiographie über die Deportation der Berliner Jüdinnen und Juden ab 1941. Der zweite Teil des Films dokumentiert Inge Deutschkrons Vortrag „Ausgeschlagene Erbschaft“. Anhand ihrer Erfahrungen im Nachkriegsdeutschland kommt sie zu der These, die Deutschen hätten sich nach 1945 nur oberflächlich oder gar nicht mit der nationalsozialistischen Diktatur befasst und die Erkenntnismöglichkeiten dieser „Erbschaft“ ausgeschlagen. Dies zeige sich auch in der aktuellen Politik nach 1989.

Der Film wird mit freundlicher Genehmigung der DEFA-Stiftung gezeigt.

Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film- und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Bild einen Waldes mit dem Titel der Veranstaltung auf rotem Grund

Veranstaltungsort:
Topographie des Terrors

Adresse:
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Vortrag und Diskussion Di., 01.09.2026 um 19 Uhr

Nach dem Überfall auf Polen: Deutsche Massenverbrechen im Herbst 1939

In den besetzten nördlichen und westlichen Gebieten Polens verübten die deutschen Besatzer im Herbst 1939 Verbrechen von bis dahin ungekanntem Ausmaß. Soldaten der Wehrmacht und Angehörige von Einsatzgruppen aus SS und Polizei sowie deutsche Zivilisten ermordeten mehrere Tausend Polen, darunter Vertreter der örtlichen Eliten, vermutete Gegner des deutschen Regimes oder Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten. Der Terror zeigte den Überlebenden, dass Polen keine Rechte mehr hatten und jederzeit vom gewaltsamen Tod bedroht waren. In Deutschland stehen diese Verbrechen oft im Schatten anderer Gewaltverbrechen im besetzten Polen. Tomasz Ceran ist einer der besten Kenner der Thematik und wird die besondere historische Bedeutung des »Pommerschen Verbrechens« darstellen. Dr. Magdalena Sacha wird die Frage diskutieren, wie diese Verbrechen in einer Ausstellung dargestellt und vermittelt werden können.
 

PROGRAMM

Begrüßung
Uwe Neumärker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas,
Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum
Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut
Vorträge
Dr. habil. Tomasz Ceran, Institut des Nationalen Gedenkens
Dr. Magdalena Sacha, Piasnitz-Museum Wejherowo
Podiumsdiskussion
Dr. habil. Tomasz Ceran und Dr. Magdalena Sacha
Moderation: Robert Parzer, Deutsch-Polnisches Haus
Kleiner Empfang

Die Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht und aufgezeichnet. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

Farbfoto: Gruppe bei einer Führung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Führung So., 06.09.2026 um 15 Uhr

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. 

Führung in deutscher Sprache. 
Die Führung ist kostenfrei. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Treffpunkt: 2. Etage, Empfang
 

Buchcover

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung und Diskussion Do., 10.09.2026 um 18 Uhr

Gemeinsam gegen Hitler, Quisling und Terboven – Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945

Buchvorstellung: Dr. h. c. Wolfgang Thierse im Gespräch mit Prof. Dr. Peter von Rüden

Grußwort: Johan Løøv, Gesandter der Königlich Norwegischen Botschaft in Deutschland

2. Etage, Raum 2 B

Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 9. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de

Nur in einem der von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten Länder gab es bis zum Kriegsende eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Oppositionellen – in Norwegen.

Peter von Rüden beschreibt in seinem Buch das Zusammenwirken von Gegnerinnen und Gegnern des Nationalsozialismus in Deutschland und Norwegen. Ein Fokus liegt auf der Frage, wie und warum sich die Nachrichten über den Widerstand der „Weißen Rose“ bereits in der ersten Hälfte des Jahres 1943 weltweit verbreiteten. So brachte Helmuth James Graf von Moltke das berühmte sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe persönlich nach Oslo. Von dort aus gelangten die brisanten Informationen nach Großbritannien und in die USA.

Im Gespräch mit Wolfgang Thierse begibt sich Peter von Rüden auf die Spuren des norwegisch-deutschen Widerstandes. Er stellt Protagonistinnen und Protagonisten der illegalen Arbeit vor und erzählt von den Verbindungen zwischen dem „Kreisauer Kreis“ und dem Widerstand in Norwegen.

Prof. Dr. Peter von Rüden, geb. 1946 in Warburg, Historiker und Medienwissenschaftler, Gründungsdirektor des Adolf-Grimme-Instituts, Hauptabteilungsleiter und Leiter der Programmgruppe Arte beim Fernsehen des NDR, Leiter der Forschungsstelle Rundfunkgeschichte des Leibniz-Instituts für Medienforschung und der Universität Hamburg am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medienkultur.

Dr. h. c. Wolfgang Thierse, geb. 1943 in Breslau, 1989 engagierte er sich im „Neuen Forum“ in der DDR, ab 1990 Mitglied und Vorsitzender der SDP/SPD der DDR; später stellvertretender Vorsitzender der SPD, von 1998 bis 2005 Präsident und von 2005 bis 2013 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Mitglied in Gremien zahlreicher gesellschaftspolitischer Vereinigungen, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Das Buch „Gemeinsam gegen Hitler, Quisling und Terboven. Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945“ erschien 2026 im Metropol Verlag (319 Seiten, 24 Euro).

Farbfoto: Gruppe bei einer Führung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Führung So., 20.09.2026 um 15 Uhr

Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt. 

Führungen in deutscher und englischer Sprache. 
Die Führungen sind kostenfrei. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Treffpunkt: 2. Etage, Empfang
 

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