Veranstaltung

Einladung mit dem Titel: Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold und historischem Foto einer Versammlung auf einem Friedhof

Veranstaltungsort:
Friedhof Columbiadamm

Adresse:
Columbiadamm 122
10965 Berlin

Gedenkveranstaltung Sa., 25.04.2026 um 11 Uhr

Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold

Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 - also vor 101 Jahren - der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt.

Diese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen.


PROGRAMM

Begrüßung

Dr. Julia Spohr
Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Dr. Fritz Felgentreu
Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold,
Bund aktiver Demokraten e. V.

Ansprache

Joachim Gauck
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland a. D.

Kranzniederlegung

Ehrenposten, Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung
Lied vom guten Kameraden, Trompeter Stabsmusikkorps der Bundeswehr


Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2026 ab 20 Uhr unter www.gdw-berlin.de/livestream sehen.

Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos und Filmaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eine Menschenmenge steht dicht zusammen. Menschen halten Fahnen und Plakate hoch. Auf einem Banner steht: Nazi-Sieg führt Deutschland in den Bürgerkrieg.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich

Führung Do., 30.04.2026 um 16 Uhr

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.

Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Buchcover »MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND«

Veranstaltungsort:
Festsaal im Roten Rathaus

Adresse:
Rathausstraße 15
10178 Berlin

Buchvorstellung Mo., 04.05.2026 um 18 Uhr

»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpremiere und Lesung mit Rick Okon, Podiumsgespräch mit Hermann Simon und Johannes Tuchel, moderiert von Shelly Kupferberg

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – lädt Sie gemeinsam mit der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur Vorstellung des Zeitzeugenberichtes von Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland« ein.

Um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.


PROGRAMM

Begrüßung:
Florian Hauer, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Bevollmächtigter des Landes Berlin

Lesung:
Rick Okon, Schauspieler

Begleitworte:
Robert Jütte, Mitherausgeber

Podiumsgespräch:
Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Shelly Kupferberg, Autorin und Journalistin

Ausklang:
Susan Ehrlich, Tochter Gerd Ehrlichs, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas


Gerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt.

Um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.

Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. 
Bitte beachten Sie, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eine Menschenmenge steht dicht zusammen. Menschen halten Fahnen und Plakate hoch. Auf einem Banner steht: Nazi-Sieg führt Deutschland in den Bürgerkrieg.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich

Führung Do., 28.05.2026 um 16 Uhr

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. Mai 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.

Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eine Menschenmenge steht dicht zusammen. Menschen halten Fahnen und Plakate hoch. Auf einem Banner steht: Nazi-Sieg führt Deutschland in den Bürgerkrieg.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellungsbereich

Führung Do., 02.07.2026 um 16 Uhr

Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. Juli 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.

Die Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

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