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Vor 85 Jahren, am 8. November 1939, verübte der Schreiner Johann Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend in Konstanz festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht, damit den Weg zu einem europäischen Frieden zu ebnen. Georg Elser wurde fünf Jahre in völliger Isolation im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen. Heute gilt Georg Elser als einer der konsequentesten Gegner der NS-Diktatur. Die neue Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand dokumentiert sein Leben und seine Tat.
Leider muss die Veranstaltung wegen Erkrankung des Vortragenden abgesagt werden.
Do., 07.11.2024
18:00 Uhr
„Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939
Abgesagt!
AusstellungseröffnungEinführung in die Ausstellung: Prof. Dr. Johannes TuchelVor 85 Jahren, am 8. November 1939, verübte der Schreiner Johann Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend in Konstanz festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht, damit den Weg zu einem europäischen Frieden zu ebnen. Georg Elser wurde fünf Jahre in völliger Isolation im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen. Heute gilt Georg Elser als einer der konsequentesten Gegner der NS-Diktatur. Die neue Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand dokumentiert sein Leben und seine Tat.