Veranstaltung
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Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B
Zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
Hélène Camarade und Layla Kiefel gehen auf die Geschichte und die lückenhafte Rezeption von deutschen Widerstandskämpferinnen in Frankreich ein. Der Résistance-Mythos machte die Erinnerung an ausländische Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer lange unmöglich. Bis heute ist der deutsche Widerstand in Frankreich relativ unbekannt. Dies gilt insbesondere, bis auf Sophie Scholl, für die Frauen. Für Forschende stellt sich also die Frage, wie heute in Frankreich über deutsche Widerstandskämpferinnen gesprochen werden kann. Als Beispiel dient ein französisches Buch über neun deutsche Widerstandskämpferinnen sowie die Geschichten von deutschsprachigen Frauen, die im französischen Exil Widerstand geleistet haben. Interessant sind dabei die Frauen des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK), die 1934 und 1939 u.a. Schriften auf Französisch und Deutsch herausgaben. Sie haben als Kurierinnen die gefährlichen Grenzen überschritten und zur Finanzierung des Widerstandes beigetragen.
Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. Oktober 2024 unter veranstaltung(at)gdw-berlin.de.
Do., 17.10.2024
19:00 Uhr
Prof. Dr. Hélène Camarade und Layla Kiefel: "Deutsche Widerstandskämpferinnen in Frankreich und aus französischer Sicht"
Vortrag
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2BZugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
Hélène Camarade und Layla Kiefel gehen auf die Geschichte und die lückenhafte Rezeption von deutschen Widerstandskämpferinnen in Frankreich ein. Der Résistance-Mythos machte die Erinnerung an ausländische Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer lange unmöglich. Bis heute ist der deutsche Widerstand in Frankreich relativ unbekannt. Dies gilt insbesondere, bis auf Sophie Scholl, für die Frauen. Für Forschende stellt sich also die Frage, wie heute in Frankreich über deutsche Widerstandskämpferinnen gesprochen werden kann. Als Beispiel dient ein französisches Buch über neun deutsche Widerstandskämpferinnen sowie die Geschichten von deutschsprachigen Frauen, die im französischen Exil Widerstand geleistet haben. Interessant sind dabei die Frauen des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK), die 1934 und 1939 u.a. Schriften auf Französisch und Deutsch herausgaben. Sie haben als Kurierinnen die gefährlichen Grenzen überschritten und zur Finanzierung des Widerstandes beigetragen.
Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. Oktober 2024 unter veranstaltung(at)gdw-berlin.de.