Veranstaltung
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Dr. Katrin Reichelt
Do., 27.10.2022
19:00 Uhr
Dr. Katrin Reichelt
Von der Unmöglichkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Hilfe für verfolgte Juden im deutsch besetzten Litauen 1941 – 1944
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B
zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
Als die deutsche Wehrmacht Litauen im Juni 1941 Litauen besetzte, folgten ihr die Mordkommandos der Sicherheitspolizei und des SD unmittelbar. Die Massaker an den Juden wurden in aller Öffentlichkeit durchgeführt. Während ein Teil der Landesbevölkerung mit den deutschen Besatzern kollaborierte und ein anderer Teil unbeteiligt blieb, gab es eine Reihe nichtjüdischer Einwohner Litauens, die sich den Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung entgegenstellten und Leben retteten.
In diesem Band der Gedenkstätte Stille Helden wird in zwölf Geschichten von Hilfsbereitschaft, Kompromissen und Opferbereitschaft bis zur Selbstaufgabe berichtet. Dazu gehören die des japanischen Konsuls Chiune Sugihara, der ohne Zustimmung seiner Regierung Visa für Verfolgte ausstellte, und auch die des deutschen Majors Karl Plagge und des österreichischen Feldwebels Anton Schmid, die jeweils in ihrem eigenen Rahmen agierten. Doch in den meisten Fällen waren es litauische Frauen und Männer, die Wege, Orte, Kanäle und Informationsmöglichkeiten schufen. Die Gefahr, entdeckt zu werden, war allgegenwärtig und bedeutete vielfach den Tod für die Beteiligten.
Wegen der begrenzten Platzzahl vor Ort bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 23. Oktober 2022 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Für die digitale Teilnahme per Livestream ist keine Anmeldung erforderlich.
zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
Als die deutsche Wehrmacht Litauen im Juni 1941 Litauen besetzte, folgten ihr die Mordkommandos der Sicherheitspolizei und des SD unmittelbar. Die Massaker an den Juden wurden in aller Öffentlichkeit durchgeführt. Während ein Teil der Landesbevölkerung mit den deutschen Besatzern kollaborierte und ein anderer Teil unbeteiligt blieb, gab es eine Reihe nichtjüdischer Einwohner Litauens, die sich den Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung entgegenstellten und Leben retteten.
In diesem Band der Gedenkstätte Stille Helden wird in zwölf Geschichten von Hilfsbereitschaft, Kompromissen und Opferbereitschaft bis zur Selbstaufgabe berichtet. Dazu gehören die des japanischen Konsuls Chiune Sugihara, der ohne Zustimmung seiner Regierung Visa für Verfolgte ausstellte, und auch die des deutschen Majors Karl Plagge und des österreichischen Feldwebels Anton Schmid, die jeweils in ihrem eigenen Rahmen agierten. Doch in den meisten Fällen waren es litauische Frauen und Männer, die Wege, Orte, Kanäle und Informationsmöglichkeiten schufen. Die Gefahr, entdeckt zu werden, war allgegenwärtig und bedeutete vielfach den Tod für die Beteiligten.
Wegen der begrenzten Platzzahl vor Ort bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 23. Oktober 2022 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de.
Für die digitale Teilnahme per Livestream ist keine Anmeldung erforderlich.