Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Delpzeile 4/Bernhard Lichtenberg Straße
13627 Berlin
Einweihung des Murals Bernhard Lichtenberg
Um Anmeldung wird bis zum 5. Oktober 2026 gebeten: veranstaltung@gdw-berlin.de
Mit einem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg wird an Bernhard Lichtenberg (1875-1943) erinnert, der Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete.
Der katholische Geistliche Bernhard Lichtenberg war seit 1900 als Pfarrer in Berlin tätig, zuletzt als Domprobst an der St. Hedwig-Kathedrale. In der Weimarer Republik engagierte sich Bernhard Lichtenberg als Bezirksverordneter in Berlin-Charlottenburg. Bereits vor 1933 war er ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. 1941 protestierte er entschlossen gegen die NS-Krankenmorde. Er trat zudem für Häftlinge in Konzentrationslagern ein und betete öentlich für verfolgte Jüdinnen und Juden. Bernhard Lichtenberg wurde im Oktober 1941 festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach dem Ende der Haftstrafe sollte er ins KZ Dachau überstellt werden. Bernhard Lichtenberg starb 1943 auf dem Transport in das Lager.
Der Künstler Dima Korma hat auf einer Hausfassade in Charlottenburg-Nord ein großes Mural in Erinnerung an Bernhard Lichtenberg gestaltet. In einem mehrtägigen Workshop mit Schüler*innen der Anna-Freud-Schule sind Motive für das Wandgemälde erarbeitet worden. Inspiriert davon hat der Künstler das Erinnerungszeichen umgesetzt. Das Mural befindet sich an einem Eckhaus in der Delpzeile 4/Bernhard Lichtenberg Straße. Die Straße ist nach Bernhard Lichtenberg benannt.
Das Projekt fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Botschaft des Staates Israel und der Stiftung Berliner Leben mit Unterstützung der Gewobag statt.
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