Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Zweite Etage, Saal 2B
„Makellose Helden und passive Opfer?“ Die filmische Rezeption von Rettungswiderstand während der Shoah in Spielfilmen von den 1940er Jahren bis heute
Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de.
Begrüßung und Moderation: Uta Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden
Vortrag: Dr. Nicolas Moll mit anschließendem Gespräch
Das öffentliche Interesse am Thema Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden während der Shoah hat seit den 1990er Jahren in Europa, den USA und global stark zugenommen. Dies lässt sich auch am Medium Film feststellen: Der Spielfilm „Schindler’s List“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 kann als eine entscheidende Wegmarke im Anstieg des globalen öffentlichen Interesses für das Thema Judenrettung gesehen werden. Das heißt allerdings nicht, dass das Thema Rettung und Hilfe nicht schon vorher in Filmen anwesend gewesen wäre.
Im Vortrag wird es darum gehen, die Darstellung von Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden in Kino- und Fernsehfilmen zu analysieren. Untersucht werden Kino- und Fernsehfilme aus Europa und den USA von den 1940er Jahren bis heute.
Dr. Nicolas Moll, geboren 1965 in Brüssel, PhD in Neuester Geschichte an der Universität Freiburg i. Br., lebt seit 2007 als unabhängiger Forscher in Sarajevo. Er interessiert sich u.a. für Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften sowie für memory studies, mit Schwerpunkt auf den (post-)jugoslawischen Raum und den deutsch-französischen Beziehungen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 statt.
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