Veranstaltung

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Plakat zur Ausstellung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

2. Etage, Raum 2 B

Ausstellungseröffnung Do., 24.09.2026 um 18 Uhr

„… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 22. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de

PROGRAMM

Begrüßung

Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Grußwort

Dr. Robin Mishra, Abteilungsleiter Geschichte und Erinnerung bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Widerstand in Ravensbrück

Dr. Andrea Genest, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Einführung in die Ausstellung 

Dr. Stefanie Steinbach, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang und zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen.

Die Ausstellung wird vom 24. September 2026 bis zum 4. April 2027 im Sonderausstellungsbereich in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. Begleitend bieten wir Kuratorinnenführungen an:

Dienstag, 13. Oktober 2026, 16 Uhr

Dienstag, 27. Oktober 2026, 16 Uhr

Dienstag, 17. November 2026, 16 Uhr

Wir bitten um Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de

Durch Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Foto- und Filmaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Trotz Todesgefahr, Unterernährung und permanenter Überwachung war Widerstand auch in Konzentrationslagern möglich. Die Widerstandsformen waren unter den extremen Bedingungen in den Konzentrationslagern jedoch andere als außerhalb des Lagers. Widerstand zeigte sich häufig in alltäglicher Selbstbehauptung wie dem Festhalten an religiösen Ritualen oder gemeinsamer kultureller Betätigung. 

Einige Frauen wagten trotz harter Strafandrohungen, die Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie zu sabotieren, Befehle zu verweigern oder Dokumente aus dem Lager zu schmuggeln, um die Verbrechen der SS zu bezeugen. 

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen Lebensbilder und Widerstandsaktionen von sechzehn im KZ Ravensbrück inhaftierten Frauen, die ihre individuellen Handlungsspielräume nutzten, um sich dem NS-Regime zu widersetzen.

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