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Martina Voigt, Dr. Claudia Schoppmann, Barbara Schieb, Dr. Christiane Goos: „Ich habe das getan, weil ich es einfach tun musste“ Hilfe für verfolgte Juden in Deutschland 1933–1945
Vortrag von Martina Voigt, freie Historikerin
Gesprächsrunde mit: Dr. Claudia Schoppmann, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden, Dr. Christiane Goos, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden, und Martina Voigt
Moderation: Elisabeth Anschütz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden
Unmittelbar nach ihrer Machtübernahme in Deutschland 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Mehr als 170.000 deutsche Jüdinnen und Juden wurden zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten ermordet.
Ungeachtet jahrelanger antisemitischer Propaganda solidarisierte sich eine – wenn auch verschwindend kleine – Minderheit deutlich mit den Verfolgten. Anfangs wollte sie deren Not lindern und bei der Emigration helfen. Besonders riskant aber waren Hilfen für die etwa 10.000 bis 12.000 Jüdinnen und Juden, die sich ab Herbst 1941 in Deutschland vor ihren Verfolgern verbargen oder illegal über die Grenzen fliehen wollten. Obwohl sie oft versuchten, mit einer vorgetäuschten Identität zu überleben, benötigten sie laufend Hilfen bei der Beschaffung von Quartieren, Lebensmitteln und gefälschten Ausweisen. Die meisten von ihnen wurden jedoch gefasst und ermordet.
Der vorliegende Band 11 der Reihe Stille Helden – Widerstand gegen die Judenverfolgung in Europa 1933–1945 zeigt anhand von elf Beispielen die Rettungsanstrengungen sowohl der Verfolgten selbst als auch ihrer nichtjüdischen Helferinnen und Helfer. Er ist 2026 im Lukas Verlag erschienen.
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