Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Führung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
2. Etage, Raum 2 B
Gemeinsam gegen Hitler, Quisling und Terboven – Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945
Buchvorstellung: Dr. h. c. Wolfgang Thierse im Gespräch mit Prof. Dr. Peter von Rüden
Grußwort: Johan Løøv, Gesandter der Königlich Norwegischen Botschaft in Deutschland
Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 9. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Nur in einem der von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten Länder gab es bis zum Kriegsende eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Oppositionellen – in Norwegen.
Peter von Rüden beschreibt in seinem Buch das Zusammenwirken von Gegnerinnen und Gegnern des Nationalsozialismus in Deutschland und Norwegen. Ein Fokus liegt auf der Frage, wie und warum sich die Nachrichten über den Widerstand der „Weißen Rose“ bereits in der ersten Hälfte des Jahres 1943 weltweit verbreiteten. So brachte Helmuth James Graf von Moltke das berühmte sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe persönlich nach Oslo. Von dort aus gelangten die brisanten Informationen nach Großbritannien und in die USA.
Im Gespräch mit Wolfgang Thierse begibt sich Peter von Rüden auf die Spuren des norwegisch-deutschen Widerstandes. Er stellt Protagonistinnen und Protagonisten der illegalen Arbeit vor und erzählt von den Verbindungen zwischen dem „Kreisauer Kreis“ und dem Widerstand in Norwegen.
Prof. Dr. Peter von Rüden, geb. 1946 in Warburg, Historiker und Medienwissenschaftler, Gründungsdirektor des Adolf-Grimme-Instituts, Hauptabteilungsleiter und Leiter der Programmgruppe Arte beim Fernsehen des NDR, Leiter der Forschungsstelle Rundfunkgeschichte des Leibniz-Instituts für Medienforschung und der Universität Hamburg am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medienkultur.
Dr. h. c. Wolfgang Thierse, geb. 1943 in Breslau, 1989 engagierte er sich im „Neuen Forum“ in der DDR, ab 1990 Mitglied und Vorsitzender der SDP/SPD der DDR; später stellvertretender Vorsitzender der SPD, von 1998 bis 2005 Präsident und von 2005 bis 2013 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Mitglied in Gremien zahlreicher gesellschaftspolitischer Vereinigungen, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Veranstaltungsort:
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Seminarraum 1
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin
»Das „Judenreferat“ der Berliner Gestapo: Gehorsam und Terror«
Vortrag und Diskussion mit Dr. Akim Jah
Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07.
Die Stapoleitstelle Berlin deportierte zwischen 1941 und 1945 über 50.000 Juden und Jüdinnen aus Berlin in die vom nationalsozialistischen Deutschland errichteten Ghettos und Vernichtungslager. Federführend hierfür war das „Judenreferat“ mit Sitz in der Burgstraße.
Im Kontext der Deportationen kam es mehrfach zu einer persönlichen Bereicherung durch Gestapo-Mitarbeiter, etwa indem Bestechungsgelder angenommen wurden oder beschlagnahmtes Eigentum der Deportierten nicht abgeführt wurde. Auch Otto Weidt bestach Mitarbeiter der Geheimen Staatspolizei, um seine jüdischen Angestellten zu schützen.
In dem Vortrag wird die Geschichte der Stapoleitstelle Berlin und seines „Judenreferats“ skizziert. Im Zentrum steht die Tätigkeit dieser größten regionalen Gestapo-Dienststelle im „Altreich“ und der dort arbeitenden Polizisten. Eingegangen wird dabei auch auf die Unterschlagungsaffäre im Herbst 1942, die weitreichende Konsequenzen für die Organisation der Deportationen hatte.
Dr. Akim Jah, Politologe, veröffentlichte 2013 die umfangreiche Studie "Die Deportation der Juden aus Berlin. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik und das Sammellager Große Hamburger Straße". Er war viele Jahre in der historisch-politischen Bildung und Forschung tätig, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arolsen Archives und leitet seit 2023 die Abteilung Forschung und Dokumentation in der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Führungen sind kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
2. Etage, Raum 2 B
„… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Wir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 22. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Grußwort
Dr. Robin Mishra, Abteilungsleiter Geschichte und Erinnerung bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Widerstand in Ravensbrück
Dr. Andrea Genest, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Einführung in die Ausstellung
Dr. Stefanie Steinbach, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang und zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen.
Die Ausstellung wird vom 24. September 2026 bis zum 4. April 2027 im Sonderausstellungsbereich in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. Begleitend bieten wir Kuratorinnenführungen an:
Dienstag, 13. Oktober 2026, 16 Uhr
Dienstag, 27. Oktober 2026, 16 Uhr
Dienstag, 17. November 2026, 16 Uhr
Wir bitten um Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Foto- und Filmaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
Trotz Todesgefahr, Unterernährung und permanenter Überwachung war Widerstand auch in Konzentrationslagern möglich. Die Widerstandsformen waren unter den extremen Bedingungen in den Konzentrationslagern jedoch andere als außerhalb des Lagers. Widerstand zeigte sich häufig in alltäglicher Selbstbehauptung wie dem Festhalten an religiösen Ritualen oder gemeinsamer kultureller Betätigung.
Einige Frauen wagten trotz harter Strafandrohungen, die Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie zu sabotieren, Befehle zu verweigern oder Dokumente aus dem Lager zu schmuggeln, um die Verbrechen der SS zu bezeugen.
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen Lebensbilder und Widerstandsaktionen von sechzehn im KZ Ravensbrück inhaftierten Frauen, die ihre individuellen Handlungsspielräume nutzten, um sich dem NS-Regime zu widersetzen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kurator*innenführung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kurator*innenführung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 26. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kurator*innenführung durch die Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Treffpunkt: Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führung in deutscher Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Daueraustellung dokumentiert am historischen Ort des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seiner gesamten Breite und weltanschaulichen Vielfalt.
Führungen in deutscher und englischer Sprache.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 2. Etage, Empfang