Portrait von Hedwig Grimpe
Gedenkveranstaltung  Sa., 06.12.2025 um 11 Uhr

Einweihung einer Gedenkstele für Hedwig Grimpe

Ort: Friedhof St. Paul
Führung  Do., 04.12.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eugen Herman-Friede steht in HJ-Uniform in einem Zimmer mit einem Bett, einem Tisch und einem Stuhl  neben einer geschlossenen Tür. Er blickt direkt in die Kamera
Veranstaltung  Mi., 03.12.2025 um 18 Uhr

Preisverleihung des Graphic-Novel-Wettbewerbs zu Eugen Herman-Friede und der Gemeinschaft für Frieden und Aufbau

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Buchcover in pink und Grün: Hermann Vinke Entscheidet Euch! Eine Flugschrift
Publikationsvorstellung  Mi., 26.11.2025 um 18 Uhr

Hermann Vinke: Entscheidet Euch! – Eine Flugschrift

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Führung  Do., 20.11.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Ecke eines Ausstellungspaneels mit Blindenleitsystem
Vortrag und Podiumsgespräch  Mi., 19.11.2025 um 18 Uhr

Präsentation des „Audioguides für alle“

Ort: Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt
Foto vom Denkman "Schuhe" am Donauufer in Budapest
Vortrag und Diskussion  Di., 18.11.2025 um 19 Uhr

Erinnerungskultur in Ungarn. Zwischen Verdrängung und Verantwortung

Ort: Topographie des Terrors
Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa
Führung  Do., 06.11.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Buchcover mit dem Portrait von Carl Goerdeler
Buchvorstellung  Mi., 05.11.2025 um 18 Uhr

Dr. Peter Theiner: Ein Bürger gegen die Diktatur. Carl Goerdeler in der deutschen Politik

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Foto von Beate Kosmala
Vortrag  Mo., 03.11.2025 um 18 Uhr

Dr. Beate Kosmala: „Auschwitz war nur ein Wort“ – 60 Jahre Frankfurter Auschwitz-Prozess

Ort: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa
Führung  Do., 23.10.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Symposium  Do., 23.10.2025 um 17 Uhr

zur Erinnerung an Christiaan Frederik Rüter

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gedenktafelenthüllung  Mi., 22.10.2025 um 13:30 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Carlo Mierendorff

Ort: Staatstheater Darmstadt
Gedenktafelenthüllung  Fr., 10.10.2025 um 16 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Karl Heinrich

Ort: Am Kupfergraben
Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa
Führung  Do., 09.10.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Veranstaltung  Do., 09.10.2025 um 11 Uhr

Einweihung des Murals »Maria Terwiel«

Ort: Schwambzeile 7
Ausstellungseröffnung  Fr., 26.09.2025 um 18 Uhr

Charterflug in die Vergangenheit

Ort: Mitte Museum
Führung  Do., 25.09.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Veranstaltung  Mi., 24.09.2025 um 18 Uhr

Präsentation eines Kooperationsprojektes mit dem Žanis Lipke Memorial (in englischer Sprache)

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Vortrag  Mi., 24.09.2025 um 19:30 Uhr

Dr. Prof. Johannes Tuchel: „Helmut Himpel und Maria Terwiel - Christen in der Roten Kapelle“

Ort: Ev. Gedenkkirche Plötzensee
Veranstaltung  Mi., 17.09.2025 –
Fr., 19.09.2025

Genealogies of Memory 2025

Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Buchvorstellung  Di., 16.09.2025 um 19 Uhr

Stärker als Angst – „Gerechte unter den Völkern“ und Holocaust-Überlebende

Ort: Topographie des Terrors
Foto der Gedenkmauer Plötzensee mit dem Titel der Veranstaltung
Veranstaltung  Di., 09.09.2025 um 16 Uhr

Gedenkveranstaltung für die tschechoslowakischen Opfer in Berlin-Plötzensee 1940–1945

Ort: Gedenkstätte Plötzensee
Veranstaltung  Do., 04.09.2025 um 18 Uhr

»Zweifache Verfolgung« Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Ausstellungseröffnung  Mo., 01.09.2025 um 16 Uhr

Das Reichskriegsgericht 1936 bis 1945

Ort: St.-Matthäus-Kirche
Buchvorstellung  Do., 21.08.2025 um 18 Uhr

Übergangslösung
Das jüdische Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen 1934–1942

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Briefmarke mit dem Portrait von Donata Helmrich
Veranstaltung  Do., 07.08.2025 um 11 Uhr

Briefmarkenpräsentation „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus – Donata Helmrich (1900-1986)“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gedenkmauer der Gedenkstätte Plötzensee mit der Aufschrift: Den Opfern der Hitlerdiktatur der Jahre 1933 - 1945. Davor stehen 9 Kränze.
Gedenkveranstaltung  Sa., 19.07.2025 –
So., 20.07.2025

Veranstaltungen anlässlich des 81. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944

Porträt von Johannes Tuchel vor einem Bücherregal. Er trägt ein hellblaues Hemd und Krawatte.
Festvortrag  Sa., 19.07.2025 um 18 Uhr

Prof. Dr. Johannes Tuchel: „Der 20. Juli 1944 – Mythen und Fakten achtzig Jahre danach"

Ort: St. Matthäus-Kirche
Buchvorstellung  Do., 10.07.2025 18:00 Uhr

Dr. Rainer Volk: „Von der Missachtung zur Anerkennung des Widerstands – Die Geschichte des Hilfswerks 20. Juli 1944"

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gedenkveranstaltung  Mo., 30.06.2025 18:00 Uhr

In Gedenken an einen Jahrhundertzeugen. Walter Frankenstein

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Film  Mi., 11.06.2025 19:00 Uhr

„Don't Call It Heimweh"

Ort: Filmtheater Babylon
Buchvorstellung  Do., 15.05.2025 18:00 Uhr

Die kleine Sache Widerstand

Film  Di., 29.04.2025 18:30 Uhr

Straße im Widerstand

Gedenkveranstaltung  Fr., 25.04.2025 16:00 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Erich Schulz

Ausstellungseröffnung  Do., 10.04.2025 18:00 Uhr

1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Portrait von Hedwig Grimpe

Veranstaltungsort:
Friedhof St. Paul

Adresse:
Seestraße 124
13353 Berlin

Gedenkveranstaltung  Sa., 06.12.2025 um 11 Uhr

Einweihung einer Gedenkstele für Hedwig Grimpe

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt laden Sie herzlich zu dieser Gedenkveranstaltung ein.

Hedwig Grimpe lebt 1943 allein mit ihrer 16-jährigen Tochter Helga in Berlin-Kreuzberg. Als zwangsverpflichtete Wärterin muss sie im Frauenuntersuchungsgefängnis Moabit Dienst tun. Unter Inkaufnahme hoher persönlicher Risiken unterstützen beide dort aus politischen Gründen inhaftierte Frauen, darunter Verurteilte des Reichskriegsgerichts und des Volksgerichtshofs. Hedwig Grimpe versorgt Angehörige der polnischen Heimatarmee und der „Roten Kapelle“ mit zusätzlichen Lebensmitteln sowie Medikamenten und versucht, den Frauen den Haftalltag zu erleichtern. Ihre Tochter Helga unterstützt sie dabei und tritt zu mehreren der Inhaftierten in illegalen Briefkontakt.

Durch die Einweihung eines Erinnerungszeichens auf dem Grab von Hedwig Grimpe machen die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) am 45. Todestag der ehemaligen Gefängniswärterin auf das mutige und von Humanität geprägte Handeln dieser beiden Frauen aufmerksam, das bislang keine Würdigung fand.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Dezember 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
 

Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film- und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 04.12.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 3. Dezember per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Eugen Herman-Friede steht in HJ-Uniform in einem Zimmer mit einem Bett, einem Tisch und einem Stuhl  neben einer geschlossenen Tür. Er blickt direkt in die Kamera

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
2. Etage, Saal 2B

Veranstaltung  Mi., 03.12.2025 um 18 Uhr

Preisverleihung des Graphic-Novel-Wettbewerbs zu Eugen Herman-Friede und der Gemeinschaft für Frieden und Aufbau

Grußwort: Dr. Frank Herman-Friede, Sohn von Eugen Herman-Friede
Vortrag: Dr. Christiane Goos, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden

Die Gedenkstätte Stille Helden möchte das Thema Widerstand gegen die Judenverfolgung auch über einen künstlerischen Zugang vermitteln. Daher haben wir in den vergangenen Monaten einen Wettbewerb durchgeführt, dessen drei Preisträger*innen an diesem Abend ausgezeichnet werden. Die Geschichte Eugen Herman-Friedes und der Gemeinschaft für Frieden und Aufbau wird anschließend in einer Graphic Novel umgesetzt.

Eugen Herman wird als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. Er lebt mit seiner Mutter und seinem nichtjüdischen Stiefvater in Berlin-Kreuzberg. Als die Gefahr, von der Gestapo abgeholt zu werden, immer größer wird, taucht Eugen Herman im Alter von 16 Jahren unter. Fast zwei Jahre lang muss Eugen Herman in wechselnden Verstecken ausharren. Im August 1943 kommt er zu Familie Winkler nach Luckenwalde bei Berlin und schließt sich hier der Widerstandgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau an. Die Gruppe verschickt Flugblätter und unterstützt untergetauchte Jüdinnen und Juden. 1944 spürt die Gestapo Mitglieder der Gruppe auf und nimmt auch Eugen Herman und seine Eltern fest. Kurz vor Kriegsende wird Eugen Herman entlassen.

Nach der Preisverleihung laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. Dezember 2025 an: veranstaltung@gdw-berlin.de

Buchcover in pink und Grün: Hermann Vinke Entscheidet Euch! Eine Flugschrift

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
Zweite Etage, Saal 2B

Publikationsvorstellung  Mi., 26.11.2025 um 18 Uhr

Hermann Vinke: Entscheidet Euch! – Eine Flugschrift

Die Flugschrift „Entscheidet Euch!“ richtet sich im Vorfeld der fünf Landtagswahlen im nächsten Jahr an Wählerinnen und Wähler in Ost- und Westdeutschland. Nach Ansicht ihres Verfassers Hermann Vinke kann sich bereits 2026 entscheiden, ob Freiheit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland noch Bestand haben oder sich das Land in Richtung auf einen autoritären Staat entwickelt. Hermann Vinke öffnet in seiner Flugschrift neue Wege der Kommunikation und nennt ein Bündel von Maßnahmen, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind.

Die Flugschrift „Entscheidet Euch!“ ist im November 2025 im Metropol Verlag erschienen (96 Seiten, 9,90 €).

Hermann Vinke (*1940) ist Journalist und Autor preisgekrönter Sachbücher. Er studierte Geschichte und Soziologie, war Redakteur bei Tageszeitungen, beim NDR in Hamburg und ARD-Korrespondent in Japan, USA, DDR/Ostmitteldeutschland und Ostmitteleuropa. Von 1992–2000 war er Programmdirektor beim Hörfunk Radio Bremen. Seit 2022 unterstützt Hermann Vinke mit einer Gruppe von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Initiativen und Persönlichkeiten, die sich dem Vormarsch von Rechtsextremisten in den Weg stellen.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die regionale Arbeitsgruppe Berlin von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 20.11.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 19. November per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Ecke eines Ausstellungspaneels mit Blindenleitsystem

Veranstaltungsort:
Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt

Adresse:
Rosenthaler Str. 39
10178 Berlin

Vortrag und Podiumsgespräch  Mi., 19.11.2025 um 18 Uhr

Präsentation des „Audioguides für alle“

Elisabeth Anschütz: Der „Audioguide für alle“ des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt

Im Anschluss werden im Podium Kriterien für Inklusion im Museum diskutiert. 
Auf dem Podium sprechen:

Christel Jung hat das Museum als blinde Person bei der Neukonzeption der Ausstellungen beraten. 
Michaela Gleinser (Braun Engels Gestaltung Ulm) ist die Gestalterin der Ausstellung. 
Katrina Blach arbeitet für den Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) als Mitarbeiterin im Bereich Kultur.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07.

Foto vom Denkman "Schuhe" am Donauufer in Budapest

Veranstaltungsort:
Topographie des Terrors

Adresse:
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Vortrag und Diskussion  Di., 18.11.2025 um 19 Uhr

Erinnerungskultur in Ungarn. Zwischen Verdrängung und Verantwortung

PROGRAMM
Begrüßung
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2025)
Einführung
Dr. Eva Kovacs, Soziologin, Wiener Wiesenthal Institute for Holocaust Studies, Wien, ELTE – TK Budapest
Podium
Rachel Paetzke, Museumspädagogin am Holocaust-Gedenkzentrum in Budapest Dr. Eva Kovacs
Moderation
Adam Kerpel-Fronius, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
Zweite Etage, Saal 2B

Veranstaltung  Do., 13.11.2025 um 18 Uhr

„… eine Schuld gegenüber Menschen lehne ich mit reinem Gewissen ab.“ Juristen am Reichskriegsgericht und der Umgang mit ihrem Wirken 80 Jahre nach Kriegsende

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt laden Sie herzlich zu einer Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945. Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa“ ein.

„Jeder Versuch der Zersetzung muss mit harter Hand unterdrückt werden“ – Anmerkungen zum Richterkorps am obersten Gerichtshof der Wehrmacht

Vortrag von Eike Klemm und Lars Skowronski, Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), Kuratoren der Wanderausstellung

Ein „blinder Fleck“? Gesprächsrunde zum Umgang mit dem Thema in den Familien der Täter und seiner Gegenwartsrelevanz mit Christine Gropengießer und Jeanette Lueben, Enkelinnen des Senatspräsidenten Werner Lueben (1894-1944), Dirk Lorenzen und Dr. Erich Lorenzen, Enkel des Anklägers und Richters Dr. Erich Lorenzen (1896-1945), Stephan Lebert, Autor und Journalist bei der Wochenzeitung DIE ZEIT
 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. November per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Schwarz-Weiß Foto einer Kundgebung. Ein Mann steht am Rednerpult vor einem Banner mit der Aufschrift: gegen Antisemitismus und Neonazismus, Albrecht-Dürer-Schule

Veranstaltungsort:
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim

Adresse:
Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin

Vortrag  Do., 06.11.2025 um 18 Uhr

Antisemitismus nach 1945: Das Mahnmal für die NS-Opfer auf dem Steinplatz und das Jüdische Gemeindehaus im Fokus von Solidarität, Terror und Protest 1953 bis 1973

Dr. Gerd Kühling, Gedenkstätte Deutscher Widerstand 

Im Januar 1960 kam es in West-Berlin zu Nazi-Schmierereien und antisemitischen Vorfällen. Kurz darauf organisierten junge Menschen, aber auch ehemals Verfolgte des Nationalsozialismus Gegenproteste. Der Vortrag beleuchtet das Engagement gegen Antisemitismus vor und nach der sogenannten Hakenkreuz-Schmierwelle. Mehrere der Demonstrationen und Kundgebungen fanden seinerzeit am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Steinplatz und am Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße statt. Die beiden Gedenkorte werden in Beziehung zueinander gesetzt und es wird der Frage nachgegangen, wann sie selbst antisemitischen Angriffen ausgesetzt waren und welche Reaktionen diese hervorriefen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim und im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bitte telefonisch unter 030 902924106 oder via E-Mail.

 

Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 06.11.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 6. November per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Buchcover mit dem Portrait von Carl Goerdeler

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
Zweite Etage, Saal 2B

Buchvorstellung  Mi., 05.11.2025 um 18 Uhr

Dr. Peter Theiner: Ein Bürger gegen die Diktatur. Carl Goerdeler in der deutschen Politik

Carl Goerdeler (1884–1945) ist bekannt als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Die nun vorliegende Biographie zeichnet den politischen Weg des Juristen nach, der nach einer erfolgreichen Karriere in der Kommunalpolitik als entschiedener Gegner des NS-Regimes auftrat und im Februar 1945 hingerichtet wurde.

Dr. Peter Theiner schildert nicht nur die berührende Lebensgeschichte des Widerstandskämpfers, er erkennt in ihm auch einen unbestechlichen Anwalt des Rechtsstaats und Verfechter der europäischen Verständigung. Er hinterfragt mit seiner historischen Einordnung gängige Deutungen.

Das Buch ist im September 2024 im C.H. Beck Verlag erschienen 
(496 S., 34,00 €).


Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Foto von Beate Kosmala

Veranstaltungsort:
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Adresse:
Rosenthaler Str. 39
10178 Berlin

Vortrag  Mo., 03.11.2025 um 18 Uhr

Dr. Beate Kosmala: „Auschwitz war nur ein Wort“ – 60 Jahre Frankfurter Auschwitz-Prozess

das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, die Schwarzkopf-Stiftung und die Inge-Deutschkron-Stiftung laden Sie herzlich zu einer Vortragsveranstaltung ein:

„Die Welt würde aufatmen. Ich glaube, Deutschland würde aufatmen, und die gesamte Welt und die Hinterbliebenen derer, die in Auschwitz gefallen sind. Und die Luft würde gereinigt werden, wenn endlich mal ein menschliches Wort fiele. Es ist nicht gefallen, und wird auch nicht mehr fallen." - Fritz Bauer im Heute Abend Kellerclub, Hessischer Rundfunk 1964. 

Vor 60 Jahren endete der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess. Initiator dieses ersten Auschwitz-Prozesses war der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der als Jude und Sozialdemokrat 1933 selbst drei Monate in Lagerhaft gewesen war und 1936 nach Dänemark emigrierte. Was der Prozess jenseits der einzelnen Schuldsprüche erreichte, war, die Verbrechen von Auschwitz der Öffentlichkeit zugänglich und ihr Leugnen endgültig unmöglich zu machen.

Anlässlich des 60. Jahrestags des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses wollen wir gemeinsam mit der Schwarzkopf-Stiftung und der lnge-Deutschkron-Stiftung auf dieses historische Verfahren zurückblicken. Gemeinsam mit Ihnen und Dr. Beate Kosmala
wollen wir die folgenden und weitere Fragen besprechen: Welche Rahmenbedingungen ermöglichten die Auschwitzprozesse? Welche Rolle spielten sie bei der Aufarbeitung des Holocaust in Deutschland? Inwiefern spiegeln die Prozesse die damalige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen wider? Wie wirken sich die Prozesse bis heute auf die öffentliche Wahrnehmung von Schuld und Verantwortung aus? Welche Bedeutung hatte der Prozess für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus bis heute?

Dr. Beate Kosmala hat die Artikel der Holocaustüberlebenden lnge Deutschkron über den ersten Frankfurter Auschwitzprozess, die diese als Deutschlandkorrespondentin der israelischen Zeitung Maariv vor Ort verfolgte, übersetzt und in einer Sammlung unter dem Titel „Auschwitz war nur ein Wort. Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-1965" veröffentlicht.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. November 2025 unter  

Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 23.10.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 22. Oktober per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
Zweite Etage, Saal 2B

Symposium  Do., 23.10.2025 um 17 Uhr

zur Erinnerung an Christiaan Frederik Rüter

Programm

Klaus Bästlein, Ein streitbarer Niederländer. Zu Leben und Werk von Christiaan Frederik Rüter

Dick de Mildt, Aus der Zusammenarbeit mit Frits Rüter an der „Amsterdamer Sammlung“

Johannes Tuchel, „Sobibor, ist das ein neues Waschmittel?“. Zum juristischen und öffentlichen Umgang mit dem Massenmord in den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhard“

Hans Christian Jasch, Die Bedeutung der „Amsterdamer Sammlung“ für die Erforschung der NS-Gewaltkriminalität.
 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 21. Oktober 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Staatstheater Darmstadt

Adresse:
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt

Gedenktafelenthüllung  Mi., 22.10.2025 um 13:30 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Carlo Mierendorff

Programm

Begrüßung
Karsten Wiegand
Intendant des Staatstheaters Darmstadt
Marion Goers
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Lennard Oehl
Landesvorsitzender Hessen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.
Hanno Benz
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt

Ansprache
Klaus Müller
Sprecher des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie, Hessen

Feierliche Enthüllung in der Hügelstraße 65
 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungsort:
Mahnmal »Gleis 17«

Adresse:
S-Bahnhof Grunewald
14193 Berlin

Gedenkveranstaltung  Do., 16.10.2025 um 12 Uhr

»...abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 84 Jahren

PROGRAMM

Begrüßung 
Deborah Hartmann, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte
Haus der Wannsee-Konferenz, Mitglied der Ständigen Konferenz der
NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Grußwort 
Dr. Robin Mishra, Abteilungsleiter für Erinnerungskultur
beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Rede 
Oliver Friederici, Staatssekretär für
Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin

Begleitworte 
Rabbiner Chaim Michael Biberfeld, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin


Kel Maleh Rachamim 
Dr. Moshe Abraham Ottenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin

Kaddisch 
Rabbiner Chaim Michael Biberfeld

Beiträge von Schüler/-innen des Freien Joachimsthaler Gymnasiums
mit dem Programm »Lebensmelodien« www.lebensmelodien.com

Musikalische Umrahmung Sofia Chekalina, Violoncello

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niederlegt.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungsort:
Am Kupfergraben

Adresse:
Ecke Geschwister-Scholl-Straße
10117 Berlin-Mitte

Gedenktafelenthüllung  Fr., 10.10.2025 um 16 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Karl Heinrich

Begrüßung
Dr. Stefan Heinz, wiss. Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Fritz Felgentreu, Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.

Ansprache 
Priv.-Doz. Dr. Siegfried Heimann, Historiker und Politikwissenschaftler

Feierliche Enthüllung
 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Grafik in Rot und Weiß mit dem Titel der Ausstellung: Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 09.10.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 8. Oktober per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Schwambzeile 7

Adresse:
(Parkplatz hinter dem Haus)
13627 Berlin

Veranstaltung  Do., 09.10.2025 um 11 Uhr

Einweihung des Murals »Maria Terwiel«

Mit einem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg wird an Maria Terwiel erinnert, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. 

In den Jahren 1941 und 1942 vervielfältigte und verschickte Maria Terwiel hunderte Flugblätter, die gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten Stellung bezogen. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Helmut Himpel unterstützte sie auch verfolgte Jüdinnen und Juden. Sie gehörte zu einem Widerstandsnetzwerk, das die Nationalsozialisten als „Rote Kapelle“ bezeichneten. Maria Terwiel wurde im September 1942 festgenommen, Anfang 1943 zum Tode verurteilt und am 5. August 1943 im Strafgefängnis
Berlin-Plötzensee ermordet.


Das Berliner Künstlerkollektiv innerfields hat nun auf einer Hausfassade in Charlottenburg-Nord ein großes Mural in Erinnerung an Maria Terwiel gestaltet. In einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern der Anna-Freud-Schule sind Motive für das Wandgemälde erarbeitet worden. Inspiriert davon haben die Künstler das Erinnerungszeichen umgesetzt. Das Mural befindet sich an einem Haus in der Schwambzeile, in optischer Verlängerung des Terwielsteigs. Diese Straße ist nach der Widerstandskämpferin Maria Terwiel benannt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Um Anmeldung wird bis zum 7. Oktober 2025 gebeten: veranstaltung@gdw-berlin.de

Das Projekt fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Botschaft des Staates Israel und der Stiftung Berliner Leben mit Unterstützung der Gewobag statt.

Veranstaltungsort:
Mitte Museum

Adresse:
Pankstraße 47
13357 Berlin

Ausstellungseröffnung  Fr., 26.09.2025 um 18 Uhr

Charterflug in die Vergangenheit

50 Jahre Besuchsprogramm des Berliner Senats für NS-Verfolgte 

Redner*innen: 
Stefanie Remlinger, Bezirksbürgermeisterin 
Georg Klußmann, Protokollchef des Landes Berlin 
Martina Voigt, Kuratorin der Ausstellung 

Die Ausstellung ist ab dem 28.9.25 bis 15.3.26 im Mitte Museum zu sehen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
1. Etage, Sonderausstellung

Führung  Do., 25.09.2025 um 15 Uhr und 16 Uhr

Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936–1945“

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 24. September per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de 

Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adresse:
2. Etage, Raum 2 B

Veranstaltung  Mi., 24.09.2025 um 18 Uhr

Präsentation eines Kooperationsprojektes mit dem Žanis Lipke Memorial (in englischer Sprache)

Lecture: Lolita Tomsone (director, Žanis Lipke Memorial): Žanis Lipke and his help for persecuted Jews 

Followed by a panel discussion with Dr. Karoline Georg (head of the Silent Heroes Memorial Center), Dr. Raivis Sīmansons (project manager, Žanis Lipke Memorial), and Lolita Tomsone 

Please register by September 23, 2025 by email: veranstaltung@gdw-berlin.de

Veranstaltungsort:
Ev. Gedenkkirche Plötzensee

Adresse:
Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Vortrag  Mi., 24.09.2025 um 19:30 Uhr

Dr. Prof. Johannes Tuchel: „Helmut Himpel und Maria Terwiel - Christen in der Roten Kapelle“

Die katholische Juristin Maria Terwiel (*7.6.1910) und der Zahnarzt Helmut Himpel (*14.9.1907) durften in der NS-Zeit nicht heiraten, weil Maria Terwiel den Nationalsozialisten als „Halbjüdin“ galt. Sie kamen in Kontakt zu dem „Rote Kapelle“ genannten Widerstands-Netzwerk. Gemeinsam unterstützten sie versteckte Juden und beteiligten sich an der Verbreitung von Flugblättern und Schriften, z.B. der Predigt von Bischof Galen, die die als Euthanasie getarnten Krankenmorde anprangerte. Helmut Himpel wurde am 13.5.1943 und Maria Terwiel am 5.8.1943 in Plötzensee ermordet.

Eine Veranstaltung des Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee e.V.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungsort:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Adresse:
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin

Veranstaltung  Mi., 17.09.2025 –
Fr., 19.09.2025

Genealogies of Memory 2025

What remains from the Second World War? Remnants, Memories and Narratives Revisited
15th Conference of the ‘Genealogies of Memory’

Genealogien der Erinnerung 2025 
Was bleibt vom Zweiten Weltkrieg? Relikte, Erinnerungen und Narrative neu betrachtet 
15. Konferenz der „Genealogien der Erinnerung“

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist hier möglich.  

Veranstaltungsort:
Topographie des Terrors

Adresse:
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Buchvorstellung  Di., 16.09.2025 um 19 Uhr

Stärker als Angst – „Gerechte unter den Völkern“ und Holocaust-Überlebende

Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors 
Greg Schneider, Executive Vice President der Claims Conference 
Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen
Vortrag: Dr. Karoline Georg, Berlin
Buchpräsentation: Malgorzata Quinkenstein und Benyamin Reich, Berlin
Moderation: Dr. Ruth Kinet, Berlin
Gespräch: Prof. Dr. Witold Lisowski, Warschau, und Eyal Tanar, Tel Aviv
Moderation: Dr. Małgorzata Stolarska-Fronia, Berlin

Foto der Gedenkmauer Plötzensee mit dem Titel der Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Plötzensee

Adresse:
Hüttigpfad 16, 13627 Berlin

Veranstaltung  Di., 09.09.2025 um 16 Uhr

Gedenkveranstaltung für die tschechoslowakischen Opfer in Berlin-Plötzensee 1940–1945

Die Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Plötzensee und dem Stiftungsfonds FF herzlich zur Gedenkveranstaltung für die tschechoslowakischen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in Berlin-Plötzensee in den Jahren 1940–1945 ein.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

Veranstaltungsort:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Adresse:
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Veranstaltung  Do., 04.09.2025 um 18 Uhr

»Zweifache Verfolgung« Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR

Vor 75 Jahren, am 31. August 1950, beschloss die Regierung der DDR, die »Sekte ›Jehovas Zeugen‹ aus der Liste der erlaubten Religionsgemeinschaften« zu streichen. Im Oktober des Jahres folgte ein Schauprozess gegen führende Funktionäre, der mit hohen Haftstrafen endete. Unter den in der SBZ/DDR verfolgten Angehörigen der Religionsgemeinschaft waren beinahe 700 Männer und Frauen, die schon im Nationalsozialismus verfolgt worden waren. Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland und Europa bis zu 14.000 Menschen als Zeugen Jehovas verfolgt und etwa 1.800 ermordet. Ähnlichkeiten und Unterschiede nationalsozialistischer und kommunistischer Verfolgung der Zeugen Jehovas sollen im historischen Kontext betrachtet und diskutiert werden.

Um Anmeldung bis zum 2. September 2025 unter staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de wird gebeten. Eintritt frei! 


PROGRAMM

Begrüßung

Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz 2025

Einführung

Dr. Tim Müller, Historiker, Universität Mannheim

Podium

Dr. Christl Wickert, Historikerin und Politologin
Falk Bersch, Autor und Publizist
Dr. Tim Müller

Moderation

Julia Haungs, SWR Kultur
 

Live-Übertragung unter:

https://www.youtube.com/watch?v=AKWxRHmaqgw

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Veranstaltungsort:
St.-Matthäus-Kirche

Adresse:
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Ausstellungseröffnung  Mo., 01.09.2025 um 16 Uhr

Das Reichskriegsgericht 1936 bis 1945

Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa


Es sprechen

Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt,
I.E. Laila Stenseng, Botschafterin des Königreichs Norwegen und
Dr. Lydia Arantes, Nachfahrin eines Verurteilten des Reichskriegsgerichts.

Anschließend besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13 (Eingang über den Ehrenhof), 10785 Berlin.

Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden Sie herzlich dazu ein.

Um Anmeldung bis zum 24. August 2025 wird per Mail unter veranstaltung@gdw-berlin.de gebeten.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung  Do., 21.08.2025 um 18 Uhr

Übergangslösung
Das jüdische Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen 1934–1942

die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die Inge Deutschkron Stiftung und die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa laden Sie herzlich zu einer Buchvorstellung und Lesung aus Anlass des 103. Geburtstages von Inge Deutschkron ein:

Diana Schulle
Übergangslösung
Das jüdische Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen 1934–1942

und

Lesung von Texten von Inge Deutschkron über ihre Schulzeit und Ausbildung

Während die zahllosen 1933 und 1934 erlassenen antijüdischen Gesetze Juden aus ihren Berufen verdrängten, erlangte das „Jüdische Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen“ im Juni 1935 als einzige Ausbildungsstätte für jüdische Kindergärtnerinnen die NS-staatliche Anerkennung. Viele Absolventinnen betrachteten diese Ausbildung jedoch nur als „Übergangslösung“, weil ihnen andere Berufe verwehrt waren.

Inge Deutschkron absolvierte hier ihre Ausbildung 1939. Sie regte dieses Buch über die Geschichte und Praxis des Seminars an. Das Buch ist im Lukas Verlag erschienen (323 S., 29,80€).

Die promovierte Historikerin Diana Schulle (*1965) ist langjährige freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen gehören u. a. „Das Reichssippenamt als Institution nationalsozialistischer Rassenpolitik“ (2001) und „Die ‚Judendeportationen‘ aus dem Deutschen Reich 1941–1945“ (2005, mit Alfred Gottwaldt).

Um Anmeldung bis zum 20. August 2025 per Mail unter veranstaltung@gdw-berlin.de wird gebeten. 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Briefmarke mit dem Portrait von Donata Helmrich

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltung  Do., 07.08.2025 um 11 Uhr

Briefmarkenpräsentation „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus – Donata Helmrich (1900-1986)“

Das Bundesministerium der Finanzen und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden Sie zur Präsentation der zweiten Sonderbriefmarke der mehrjährigen Reihe „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ ein. Das Motiv der zweiten Marke zeigt die Widerstandskämpferin Donata Helmrich (1900-1986), die gemeinsam mit ihrem Ehemann Eberhard Helmrich zahlreichen jüdischen Menschen während der NS-Zeit das Leben rettete. Sie versteckten Verfolgte, beschafften falsche Papiere und ermöglichten ihnen unter anderem durch eine Tarnung als Haushaltshilfen ein Überleben im Untergrund.

Für ihr mutiges Handeln wurde Donata Helmrich von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern aus Deutschland“ geehrt.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Erinnerung an Donata Helmrich wachhalten und ihr Lebenswerk würdigen.

Weitere Informationen


Die Veranstaltung ist ausgebucht, Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Gedenkmauer der Gedenkstätte Plötzensee mit der Aufschrift: Den Opfern der Hitlerdiktatur der Jahre 1933 - 1945. Davor stehen 9 Kränze.
Gedenkveranstaltung  Sa., 19.07.2025 –
So., 20.07.2025

Veranstaltungen anlässlich des 81. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944

Bitte beachten Sie:
Für die Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 ist eine Anmeldung beim Protokoll Inland im Bundesministerium des Innern und für Heimat nötig. Bitte entnehmen Sie die Hinweise dazu und die Adresse der Einladung.

Programm


Samstag, 19. Juli 2025

18:00 Uhr 
Vortragsveranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Festvortrag von Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
„Der 20. Juli 1944 - Mythen und Fakten 20 Jahre danach”
Ort: St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin

Im Livestream


Sonntag, 20. Juli 2025

9:00 Uhr 
Ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee
Gestaltet von Superintendent Carsten Bolz und Pater Klaus Mertes SJ
Bitte beachten Sie:
Einlass nur mit Akkreditierung zur Feierstunde und amtlichem Lichtbildausweis!

11:00 Uhr 
Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944
Ansprache: Matthias Brandt
Schauspieler und Autor
Totengedenken: Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach
Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944
Ort: Gedenkstätte Plötzensee
(nur für geladene Gäste)

Im Livestream

14:00 Uhr 
Einführung in die Sonderausstellung „1945 - Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende" durch die Kuratorinnen und Kuratoren
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

13:00 Uhr bis 17 Uhr 
Möglichkeit zum Besuch der Dauerausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie zum Besuch der Gedenkstätte Stille Helden
Referentinnen und Referenten beantworten gerne Ihre Fragen.
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage
bzw. Gedenkstätte Stille Helden, Dritte Etage

Porträt von Johannes Tuchel vor einem Bücherregal. Er trägt ein hellblaues Hemd und Krawatte.

Veranstaltungsort:
St. Matthäus-Kirche

Adresse:
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wir laden Sie herzlich ein, per Livestream dabei zu sein.

Festvortrag  Sa., 19.07.2025 um 18 Uhr

Prof. Dr. Johannes Tuchel: „Der 20. Juli 1944 – Mythen und Fakten achtzig Jahre danach"

anlässlich des 81. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. 

Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.
Wir laden Sie herzlich ein, per Livestream  dabei zu sein.

Das historische Ereignis des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 ist im Verlauf der letzten achtzig Jahre vielfach von Mythen und Vorurteilen überlagert worden. Doch was wissen wir heute tatsächlich über Handelnde und Aktionen in der Verschwörung gegen Hitler
und die nationalsozialistische Führung? Der Vortrag geht dieser Frage nach und stellt dabei auch neue Ergebnisse eines Forschungsprojektes der letzten Jahre in den Vordergrund.



Prof. Dr. Johannes Tuchel, Jahrgang 1957, leitet die Gedenkstätte Deutscher Widerstand seit 1991. Er hat zahlreiche Publikationen zu Widerstand und Verfolgung in der nationalsozialistischen Diktatur vorgelegt.

Letzte Veröffentlichungen:
Johannes Tuchel/Uwe Neumärker:
Der 20. Juli 1944 im „Führerhauptquartier Wolfschanze“.
Berlin: Lukas Verlag 2021, 372 Seiten

Johannes Tuchel/Christin Sandow:
Der 20. Juli 1944 in Berlin. Berlin: Lukas Verlag,
2. Auflage 2024, 415 Seiten

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gespräch  Mi., 16.07.2025 18:30 Uhr

Forum 20. Juli 1944 – Vermächtnis und Zukunftsauftrag. Frauen und Widerstand

In Kooperation mit der Stiftung 20. Juli 1944 erinnert die Konrad-Adenauer-Stiftung in jedem Jahr an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wir möchten an die Widerstandskämpfer erinnern, Brücken ins Heute schlagen und Wachsamkeit gegenüber extremistischen Ideologien erzeugen.

Der Weg zur Anerkennung des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland war lang, konfliktreich und voller Widersprüche. Lange Zeit wurde der Widerstand, den Frauen gegen das NS-Regime direkt oder indirekt erbracht haben, kaum zur Kenntnis genommen.

Am 28. Juni 2019 hat der Bundestag einen Antrag von CDU/CSU und SPD mit dem Titel Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus würdigen - bei Enthaltung der AfD-Fraktion - angenommen. In diesem Jahr möchten wir, anlässlich des 81. Jahrestages des 20. Juli 1944, den Beitrag, den Frauen im Kampf gegen das NS-Regime geleistet haben und für den einige auch mit ihrem Leben bezahlten, in den Blick nehmen und würdigen.


Programm

18.30 Uhr Einführung

Prof. Dr. Norbert Lammert
Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

18.40 Uhr Grußwort

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück
Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944

18.45 Uhr Keynote

Dr. Felor Badenberg
Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Berlin

19.15 Uhr Podiumsdiskussion

Dr. Felor Badenberg

Prof. Dr. Johannes Tuchel
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Dr. Frauke Geyken
Historikerin

Moderation:
Sven Felix Kellerhoff (Die Welt)

20.15 Uhr Empfang


Weitere Informationen, das Programm und die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. 

Veranstaltungsort:
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Adresse:
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung  Do., 10.07.2025 18:00 Uhr

Dr. Rainer Volk: „Von der Missachtung zur Anerkennung des Widerstands – Die Geschichte des Hilfswerks 20. Juli 1944"

Hitlers blutige Rache an allen, die von dem Putsch-Versuch am 20. Juli 1944 wussten, ist Allgemeinwissen. Weniger bekannt ist, wie schwer es nach Kriegsende diejenigen hatten, die ihr entgehen konnten. Für diese Opfer der Nazis kämpfte bereits ab Herbst 1945 das „Hilfswerk 20. Juli 1944“ um ideelle und finanzielle Anerkennung.
1952 kam eine Einigung mit der Bundesregierung auf eine jährliche „Dotation“ zustande, die freilich kärglicher ausfiel als die Wiedergutmachung von NS-Unrecht in anderen Fällen. Auch die heute so selbstverständlichen jährlichen Gedenkfeiern zum 20. Juli sind der Arbeit des Hilfswerks zu verdanken.
Rainer Volk zeichnet zum 80. Jahrestag der Gründung des Hilfswerks ein auf den Akten basierendes plastisches Porträt des Netzwerks mit seinen enormen Verdiensten und bisher wenig beleuchteten Schattenseiten.

Das Buch ist im Mai 2025 im Lukas Verlag erschienen (221 Seiten, 29,80€).

Dr. Rainer Volk (*1961) ist Journalist und Historiker. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Moderator und Redakteur für Radiowellen der ARD und hat als Autor zahlreiche Dokumentationen zu Themen der Zeitgeschichte verfasst. 2012 erschien sein Buch „Das letzte Urteil. Die Medien und der Demjanjuk-Prozess“.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 9. Juli 2025 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Perels-Haus

Adresse:
Kloster 2, 16835 Lindow/Mark

Ausstellungseröffnung  Di., 01.07.2025 13:30 Uhr

„Andere fallen im Kampf für dieses System, besser ist, man fällt im Kampf gegen dieses System.“ FRIEDRICH JUSTUS PERELS – 13. November 1910 – 23. April 1945

Die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Lafim-Diakonie laden Sie sehr herzlich ein nach Lindow zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Perels-Haus. Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitet.


PROGRAMM

Begrüßung: Pfarrer Matthias Welsch
Lafim-Diakonie, Vorstand Personal und Diakonie

Grußwort: Kara Huber
Ehemalige Stiftsvorsteherin

Grußwort: Pfarrerin Marion Gardei
Beauftragte der Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
für Erinnerungskultur

Zur Ausstellung über Friedrich Justus Perels
Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung
Dr. Petra Behrens
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Anschließend: Empfang


Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. Juni 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film - und Fotoaufnahmen für
Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkveranstaltung  Mo., 30.06.2025 18:00 Uhr

In Gedenken an einen Jahrhundertzeugen. Walter Frankenstein

Am 30. Juni wäre Walter Frankenstein - Überlebender im Berliner Untergrund 1943 bis 1945, letzter Zögling des Auerbach'schen Waisenhauses, ältester Fan von Hertha BSC sowie unermüdlicher Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus - 101 Jahre alt geworden. Wir wollen an ihn erinnern.

Begrüßung
Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Freunde und Wegbegleiter erinnern sich
Lesung von Erinnerungssplittern
Filmsequenzen
Berichte

Um Anmeldung bis zum 27. Juni 2025 unter sarah.breithoff@stiftung-denkmal.de wird gebeten. Die Veranstaltung findet am 30. Juni 2025 statt. Eintritt frei! Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung  Sa., 21.06.2025 20 Uhr Uhr

Prof. Dr. Susanne Zeller: Der Unbeugsame. Der Seemann Gustav Pietsch im Widerstand gegen das NS-Regime in der Freien Stadt Danzig und Polen

Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu einer Buchvorstellung ein:

Prof. Dr. Susanne Zeller
Der Unbeugsame. Der Seemann Gustav Pietsch im Widerstand gegen das NS-Regime in
der Freien Stadt Danzig und Polen

Moderation: Uta Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden

Der Veteran der Kaiserlichen Marine und nichtjüdische Zionist Gustav Pietsch (1893 –1975) gehört zu den vergessenen Persönlichkeiten des Rettungswiderstandes gegen das NS-System. 

Er leistete gemeinsam mit seiner Frau Gertrude zunächst politischen Widerstand in der Freien Stadt Danzig. 1935 wurde er im Auftrag der Jewish Agency/Maritime Department Leiter der weltweit ersten und einzig gebliebenen zionistischen Fischerei- und Seemannsschule im polnischen Gdynia. Dort ermöglichte er unter Einsatz von Leib und Leben die Auswanderung vieler polnischer junger Juden und Jüdinnen ins britische Mandatsgebiet Palästina. Ende 1938 musste die Familie selbst dorthin fliehen.
In Israel wurde Gustav Pietsch 1952 erster Verwalter im israelischen Hafen Eilat. 1958 zog das Ehepaar Pietsch für kurze Zeit nach Deutschland und wanderte 1961 nach Westaustralien aus.
Das Buch ist im Januar 2025 im Lukas Verlag erschienen (254 Seiten S., 29,80€).
 

Prof. Dr. Susanne Zeller (*1951) lehrte zwischen 1991 und 2014 Professionalisierungsgeschichte, Theorien, Berufsethik und Berufspolitik der Sozialarbeitswissenschaft an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt. Forschungen und Publi kationen zur Geschichte der Profession Soziale Arbeit und zur deutsch-jüdischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie arbeitet seit 2016 als Lehrbeauftragte an der Ev. Hochschule Berlin und freie Wissenschaftsautorin.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. Juni 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film - und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen

Führung  Di., 17.06.2025 15:00 Uhr

Kurator*innenführung „1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Wir bitten um Anmeldung bis zum 16. Juni 2025 unter veranstaltung@gdw-berlin.de.

Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltungsort:
Filmtheater Babylon

Adresse:
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Film  Mi., 11.06.2025 19:00 Uhr

„Don't Call It Heimweh"

Fast 10 Jahre lang hat die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, unterstützt von der Berliner Sparkasse, den Margot-Friedländer-Preis an Jugendliche vergeben, die sich in Projekten für die Erinnerung an den Holocaust und gegen heutige Formen des Antisemitismus und Rassismus eingesetzt haben. Nun möchten wir gemeinsam an die Ehrenbürgerin Berlins, unsere Freundin Margot, erinnern - mit der Vorführung eben jenes Filmes, der am Anfang ihrer Rückkehr in ihre Heimatstadt stand. 

Zur erneuten Vorführung von "Don't Call it Heimweh" laden wir Sie herzlich ein. Im Anschluss dürfen wir zu einem kleinen Empfang bitten. 

Über eine Rückmeldung online oder per E-Mail unter events@schwarzkopfstiftung.de würden wir uns freuen. 

Eine Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa gemeinsam mit der Berliner Sparkasse in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Inge Deutschkron Stiftung und der Lotto Stiftung Berlin

Vortrag  Do., 05.06.2025 18:00 Uhr

Ute Althaus und Christhard Läpple: „NS-Offizier war ich nicht.“ Die Hinrichtung von Ansbach – Mord in allerletzter Minute

Der 19-jährige Student Robert Limpert wird hingerichtet, weil er heimlich Flugblätter in Ansbach verteilt hat, auf denen er zum Widerstand gegen die Verteidigung der Stadt aufruft. Hitlerjungen haben ihn zudem beobachtet, als er am 18. April 1945 ein Telefonkabel durchtrennt. Kampfkommandant Oberst Ernst Meyer legt selbst Hand an, um Limpert wegen "Wehrkraftzersetzung" zu erhängen - drei Stunden vor Eintreffen der 12. US-Panzerdivision. Meyer wird 1946 zu zehn Jahren Haft verurteilt und nach fünf Jahren entlassen. Nach seinem Tod findet seine Tochter, Ute Althaus, im Wäscheschrank das Gerichtsurteil vom Prozess in Ansbach, den Briefwechsel zwischen den Eltern zur Zeit seiner Inhaftierung sowie Tagebücher und Feldpostbriefe und eine Autobiografie. Anhand dieser Dokumente und Archivmaterial recherchiert sie die in der Familie verschwiegene Tat des Vaters und geht der Frage nach, wie diese Tat im Kontext seiner Lebensgeschichte verstanden werden kann.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Juni 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Führung  Di., 03.06.2025 15:00 Uhr

Kurator*innenführung „1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. Juni 2025 unter veranstaltung@gdw-berlin.de.

Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung  Mi., 21.05.2025 18:00 Uhr

Raimund Wolfert, Oranna Dimmig, Claudia Schoppmann (Hg.): Damals wurde uns klar, dass Bleiben Lebensgefahr bedeutete. Eva Siewert und Alice Carlé, eine Liebe während der Shoah

moderiert von Uta Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden 

Das Buch dokumentiert die Liebesbeziehung zwischen Eva Siewert (1907-1994) und Alice Carlé (1902-1943). Die als Jüdin verfolgte Alice Carlé tauchte im März 1943 in Berlin unter. Zu dieser Zeit musste Eva Siewert, die als "Halbjüdin" stigmatisiert wurde, eine Haftstrafe nach dem "Heimtückegesetz" im Frauengefängnis Barnimstraße verbüßen. Carlés Briefe an ihre Lebensgefährtin im Gefängnis werden hier erstmals veröffentlicht. In der frühen Nachkriegszeit hat Siewert den Verlust ihrer Partnerin, die in Auschwitz ermordet wurde, in literarischen Texten verarbeitet. Ergänzt werden die Erzählungen durch bisher unbekannte Gedichte aus Siewerts Nachlass. Weitere Beiträge zeichnen die Lebenswege von Alice Carlé und Eva Siewert nach.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 20. Mai 2025 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchvorstellung  Do., 15.05.2025 18:00 Uhr

Die kleine Sache Widerstand

Mit 16 Jahren, nach dem „Anschluß“ Österreichs durch Hitler, musste Melanie Berger ihre Heimatstadt Wien verlassen. Sie floh per Anhalter durch das Deutsche Reich, rettete sich über die Grenze nach Belgien und erreichte schließlich Frankreich, wo sie half, ihre kleine deutschsprachige Widerstandsgruppe zusammenzuhalten. Anfang 1942 wurde sie in Südfrankreich verhaftet. Sie kam ins Gefängnis in Marseille, aus dem ihre Freunde sie in einer halsbrecherischen Aktion befreien konnten. Anschließend arbeitete sie bis Kriegsende als Kurierin für die Résistance.

Heute, mit 103 Jahren, berichtet Melanie Berger Schülerinnen und Schülern noch immer aus ihrem Leben. Und von der Notwendigkeit, in bestimmten Momenten „Nein“ zu sagen.

Aus diesem Leben hat der SPIEGEL-Journalist Nils Klawitter das Buch „Die kleine Sache Widerstand“ gemacht, das er gemeinsam mit Melanie Berger vorstellt. Durch das Gespräch führt Tanja Tricarico.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier
 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Veranstaltungsort:
Österreichisches Kulturforum Berlin

Adresse:
Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

Gespräch  Do., 08.05.2025 12:00 Uhr

Gespräch über die nationalsozialistischen Verbrechen der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges und den Widerstand dagegen

zwischen Prof. Dr. Johannes Tuchel, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, und Dr. Hanno Hochmuth, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Kulturprojekte Berlin.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Kulturprojekte Berlin GmbH und der Akademie der Künste zum 80. Jahrestag des Kriegsendes.

Die Veranstaltung ist Teil des ganztägigen Programms am 8. Mai in der Akademie der Künste.

Veranstaltungsort:
Akademie der Künste

Adresse:
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Führung  Mo., 05.05.2025 16:00 Uhr

Kurator*innenführung „1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Mai 2025 unter veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Film  Di., 29.04.2025 18:30 Uhr

Straße im Widerstand

Der Dokumentarfilm von 1974/1975 behandelt den Arbeiterwiderstand der frühen 1930er Jahre gegen den Nationalsozialismus. In den 1970er Jahren war der Film einer der wenigen Beiträge zu diesem Thema und zeitweilig sogar im Programm der Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit vertreten. Später wurde der Film selbst ein Teil der Berliner Geschichte des Kalten Krieges, denn 1983 verbot der Senat, dass er in West-Berliner Schulen gezeigt wird.

Die Filmveranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Umbenennen!? Straßennamen und das Erinnern in der Stadt, Charlottenburg-Wilmersdorf“, die derzeit im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf präsentiert wird. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.villa-oppenheim-berlin.de/veranstaltungen/lesunggespraechfilm

Veranstaltungsort:
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim

Adresse:
Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg 14059 Berlin

Führung  Di., 29.04.2025 16:00 Uhr

Kurator*innenführung „1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. April 2025 unter veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkveranstaltung  Fr., 25.04.2025 11:00 Uhr

Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold


Gedenken 100 Jahre Ermordung Erich Schulz

Ort: Friedhof Columbiadamm, Columbiadamm 122, 10965 Berlin-Neukölln

Begrüßung
Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Fritz Felgentreu
Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demoktraten e. V. 

Ansprache 
Boris Pistorius 
Bundesminister der Verteidigung 

Kranzniederlegung


Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt. 

Diese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund Aktiver Demokraten e.V. und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2025 um 18 Uhr auf unserer Website unter <link http://www.gdw-berlin.de/livestream _blank>www.gdw-berlin.de/livestream</link> online sehen.

Gedenkveranstaltung  Fr., 25.04.2025 16:00 Uhr

Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Erich Schulz


Gedenkveranstaltung

Ort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Begrüßung 
Joachim Breuninger
Direktor des Deutschen Technikmuseums
Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand 
Dr. Fritz Felgentreu
Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demoktraten e. V. 

Ansprache
André Schmitz
Staatssekretär a. D. 

Feierliche Enthüllung der Gedenktafel

Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. Das erste Todesopfer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Berlin war der 27-jährige Erich Schulz. Der Lagerarbeiter trat 1924 als Parteiloser in das Reichsbanner ein. Er wohnte in der Trebbiner Straße 10 in Berlin-Kreuzberg und engagierte sich in der Kameradschaft Kreuzberg des Reichsbanners. Bei der Reichspräsidentenwahl Ende April 1925 unterstützte die Kameradschaft Kreuzberg den Kandidaten des demokratischen Blocks, den Zentrumspolitiker Wilhelm Marx. Am frühen Nachmittag des 25. April 1925 wurde ein offener Möbelwagen mit mehreren Reichsbanner-Männern in der Innsbrucker Straße in Schöneberg von Republikgegnern angehalten. Der 21-jährige Alfred Rehnig, Mitglied im rechtsradikalen „Bund Wiking“, schoss und verletzte Erich Schulz schwer. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. 

An Erich Schulz erinnert jetzt diese Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund Aktiver Demokraten e.V und des Deutschen Technikmuseums

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2025 um 18:00 Uhr auf unserer Website unter <link http://www.gdw-berlin.de/livestream _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.gdw-berlin.de/livestream</link> online sehen.


 

Gedenkveranstaltung  Mi., 23.04.2025

Gedenkveranstaltungen in Erinnerung an die Opfer der Mordaktionen zwischen dem 22. und 24. April 1945

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, zwischen dem 22. und 24. April 1945, wurden in Berlin 18 Häftlinge des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 auf einem Ruinengrundstück in der Nähe erschossen. Aus Anlass des 80. Jahrestages laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung 20. Juli 1944 zu zwei Gedenkveranstaltungen in Erinnerung an die Opfer dieser Mordaktionen ein:

15 Uhr
Kranzniederlegung auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof
Chausseestraße 126, 10115 Berlin

18 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Johannes Tuchel
Entgrenzte Gewalt - Die Mordaktionen zwischen dem 22. und 24. April 1945
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, Zweite Etage, Saal 2 B
Der Vortrag zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream


Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie für die Abendveranstaltung um Anmeldung bis zum 21. April 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Zwei Veranstaltungen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung 20. Juli 1944

Ausstellungseröffnung  Do., 10.04.2025 18:00 Uhr

1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Ausstellungseröffnung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2 B

PROGRAMM

Joe Chialo
Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Grußwort

Maria Bering
Abteilungsleiterin Erinnerungskultur bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Grußwort

Prof. Dr. Johannes Tuchel
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zur Besichtigung der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung zu begrüßen.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 8. April 2024 per E-Mail: <link veranstaltung@gdw-berlin.de>veranstaltung@gdw-berlin.de</link>.

Eine Veranstaltung und Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

  Mi., 02.04.2025 18:00 Uhr

Bernward Dörner, Bruce Neuburger, Maximilian Strnad: "Benno Neuburger - Münchner Jude – Warner vor dem Holocaust"

Buchvorstellung

Anschließendes Gespräch auf Deutsch und Englisch zwischen Bernward Dörner, Bruce Neuburger und Maximilian Strnad


Benno Neuburger, geboren 1871, wird am 20. Juli 1942 durch den "Volksgerichtshof" wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt. Der Münchner Jude protestierte auf anonymen Postkarten gegen Hitler und die Verbrechen des NS-Regimes. Dafür wird er am 18. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Gemeinsam mit Bruce Neuburger, dem Enkel von Benno Neuburger, gehen Bernward Dörner und Maximilian Strnad den Fragen nach, wer Benno Neuburger war, welchen gesellschaftlichen und familiären Hintergrund er hatte und was den Geschäftsmann dazu brachte, öffentlich die Diskriminierung und den Genozid an den Jüdinnen und Juden zu benennen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. April 2025 per E-Mail: <link veranstaltung@gdw-berlin.de>veranstaltung@gdw-berlin.de</link>

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin

Vortrag  Mi., 19.03.2025 18:00 Uhr

Prof. Mary Fulbrook: Comparative European Perspectives on the Significance of Surrounding Societies for Survival (Vergleichende europäische Perspektiven zur Bedeutung der umgebenden Gesellschaften für das Überleben)

Vortrag: Prof. Mary Fulbrook, London
Anschließendes Gespräch mit Dr. Karoline Georg, Leiterin der Gedenkstätte Stille Helden

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Übersetzung statt.

Unter welchen Bedingungen entscheiden sich Menschen eher, einander als Mitmenschen zu behandeln? Und wann ist es wahrscheinlicher, dass sie untergetauchte Juden denunzieren, von ihrer Not profitieren, oder sich gar aktiv an Verbrechen beteiligen? Diesen Fragen geht Mary Fulbrook in ihrem Vortrag nach. Sie stellt erste Hypothesen aus einer europaweiten Untersuchung über regionale Unterschiede in den Überlebenschancen vor und beleuchtet die Bedeutung der umgebenden Gesellschaften für die Erfahrungen von verfolgten Jüdinnen und Juden.

Mary Fulbrook, FBA, ist Professorin für deutsche Geschichte am University College London. Ihre Forschungsarbeiten befassen sich mit der Bedeutung von Umgebungsgesellschaften für das Überleben des Holocaust in ganz Europa.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 18. März: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de.

Eine öffentliche Abendveranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen der internationalen Tagung „Der Widerstand gegen die Judenverfolgung als europäisches Thema – Forschung, Erinnerung und Musealisierung“

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

  Do., 13.03.2025 16:00 Uhr Uhr

Kuratorinnenführung "Wehrhafte Demokratie – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Verteidigung der Weimarer Republik"

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. März 2025 unter <link veranstaltung@gdw-berlin.de>veranstaltung@gdw-berlin.de.</link>

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter <link https://www.gdw-berlin.de/angebote/ausstellungen/ausstellung/view-aus/wehrhafte-demokratie-das-reichsba/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">"Sonderausstellungen"</link>.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

Adresse:
Stauffenbergstraße 13 - 14
Eingang über den Ehrenhof
D-10785 Berlin-Mitte

  Do., 06.03.2025 16:00 Uhr Uhr

Kuratorinnenführung "Wehrhafte Demokratie – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Verteidigung der Weimarer Republik"

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. März 2025 unter <link veranstaltung@gdw-berlin.de>veranstaltung@gdw-berlin.de.</link>

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter <link https://www.gdw-berlin.de/angebote/ausstellungen/ausstellung/view-aus/wehrhafte-demokratie-das-reichsba/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">"Sonderausstellungen"</link>.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

  Do., 27.02.2025 16:00 Uhr

Gedenken an die "Fabrik-Aktion" und den Protest in der Rosenstraße


PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte

- El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.15 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte

- Begrüßung: Uwe Neumärker, Vorsitz der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2025), Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
- Worte des Gedenkens: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
- Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
- Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
- Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
- Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Die Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar.
  Mi., 26.02.2025 16:00 Uhr Uhr

Kuratorenführung "Wehrhafte Demokratie – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Verteidigung der Weimarer Republik"

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. Februar 2025 unter <link veranstaltung@gdw-berlin.de>veranstaltung@gdw-berlin.de.</link>

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter <link https://www.gdw-berlin.de/angebote/ausstellungen/ausstellung/view-aus/wehrhafte-demokratie-das-reichsba/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">"Sonderausstellungen"</link>.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

  So., 23.02.2025 11:00 Uhr

Historisch-politische Matinée zur Bundestagswahl: Svitlana Petrowskaja – eine ukrainische Zeitzeugin berichtet

Gespräch und Diskussion

auf Ukrainisch, ins Deutsche gedolmetscht Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin

Eine Veranstaltung des Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V., dem Museum Berlin-Karlshorst, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website: https://www.ghwk.de/de/termine/termin/svitlana-petrowskaja-eine-ukrainische-zeitzeugin-berichtet.

Um Anmeldung wird gebeten:
online über das Anmeldeformular: https://buchung.ghwk.de/veranstaltungen/anmeldung/16 oder
telefonisch: 030 2179986-40 oder
per Mail: stegen@ghwk.de
  Mi., 12.02.2025 18:00 Uhr

„Die Nazis, der Rabbi und die Kamera“ von Claus Bredenbrock

Filmvorführung

Anschließendes Gespräch mit Ernst Leitz' Urenkel Dr. Oliver Nass, Rabbiner Dr. Frank Dabba Smith und Filmemacher Claus Bredenbrock, moderiert von Dr. Karoline Georg, Leiterin der Gedenkstätte Stille Helden

Das optische Unternehmen Leitz ist für seine Kleinbildkamera Leica weltberühmt geworden. Ab1920 übernimmt Ernst Leitz Jr. die Firma seines Vaters und führt sie zu internationalem Ansehen. Während der Weimarer Republik engagiert er sich als Mitglied der linksliberalen DDP und des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und tritt für den Erhalt der Republik ein. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, stellt er weiterhin Juden als Lehrlinge ein und verhilft jüdischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihren Familien zur Flucht ins Ausland. Der Dokumentarfilm (2023, 42 min) gibt Einblick in die Fluchthilfe von Ernst Leitz und die historische Aufarbeitung der Geschichte durch den amerikanischen Hobbyfotografen und Rabbiner Frank Dabba Smith.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

  Do., 06.02.2025 17:00 Uhr

Wehrhafte Demokratie – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Verteidigung der Weimarer Republik

Ausstellungseröffnung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold im Jahr 1924 hat die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im vergangenen Jahr eine neue Ausstellung über die größte demokratische Massenorganisation der Weimarer Republik konzipiert. Im Reichsbanner engagierten sich mindestens 1,5 Millionen Mitglieder. Dazu gehörten Parteilose sowie Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und der katholischen Zentrumspartei. Ziel des Bundes war es, die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen. Als Gegner standen dem Reichsbanner Nationalsozialisten, Monarchisten und Kommunisten gegenüber. Nach 1933 beteiligten sich zahlreiche Mitglieder des Reichsbanners am Widerstand gegen die NS-Diktatur. Nach Kriegsende war es den ehemaligen Mitgliedern ein Anliegen, dass sich Bürgerinnen und Bürger für eine demokratische Gesellschaft verantwortlich fühlen.

Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. Februar per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

  Do., 23.01.2025 18:00 Uhr

„Elser – Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel (2015, 113 min)

Filmvorführung Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B Wir bitten um Anmeldung bis zum 22.01.2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

  Do., 16.01.2025 18:00 Uhr

„Georg Elser – Einer aus Deutschland“ von Klaus Maria Brandauer (1989, 97 min)

Filmvorführung Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.01.2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Icon nach oben