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Georg Hornstein

08. Dezember 1900 - 03. September 1942
Georg Hornstein Georg Hornstein 

Der Kaufmann Georg Hornstein (hier auf einem Foto der Geheimen Staatspolizei) emigriert nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 nach Amsterdam. 1936 meldet er sich freiwillig zu den Internationalen Brigaden und dient dort 1937 als Dolmetscher und Kompanieführer. Nach einer schweren Verwundung kehrt Hornstein 1938 nach Amsterdam zurück und wird dort im Oktober 1940 von der Gestapo festgenommen. In den Verhören betont er, in Spanien als Jude für seine Überzeugung und seine Lebensrechte gekämpft zu haben. Georg Hornstein wird am 3. September 1942 im KZ Buchenwald ermordet.

Literatur

  • Hans Erler/Arnold Paucker/Ernst Ludwig Ehrlich (Hrsg.): „Gegen alle Vergeblichkeit.“ Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Frankfurt am Main 2003
  • Arno Lustiger: Zum Kampf auf Leben und Tod. Das Buch vom Widerstand der Juden 1933 – 1945. Köln 1994
  • Konrad Kwiet/Helmut Eschwege: Selbstbehauptung und Widerstand. Deutsche Juden im Kampf um Existenz und Menschenwürde 1933 – 1945. Hamburg 1986, 2. Auflage