Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Adresse:
2. Etage, Saal 2 B
Zugleich als Livestream
„...DIESER FEIND STEHT RECHTS!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
Programm
Begrüßung
Dr. Julia Spohr
Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Vortrag
Aktive Abwehr. Welche Handlungsspielräume hatten NS-Gegner vor 1933?
Dr. Jens Bisky
Journalist und Autor
Einführung in die Ausstellung
Dipl.-Pol. Julia Pietsch
Kuratorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Im Anschluss sind Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen. Sie ist dort bis zum 23. August 2026 zu sehen.
Dr. Jens Bisky ist geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift Mittelweg 36 sowie des Online-Portals Soziopolis am Hamburger Institut für Sozialforschung. 2024 erschien sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“.
Die 1919 gegründete Weimarer Republik steht von Beginn an unter Druck. Autoritäre Ideen und nationalistisches Denken sind in Teilen der Gesellschaft tief verwurzelt. Zahlreiche Demokratinnen und Demokraten aus Politik und Gesellschaft warnen hingegen bereits früh vor den Gefahren, die von völkischen, antisemitischen, rechtsextremen und nationalsozialistischen Gegnern der Republik ausgehen. Sie fürchten um Grundrechte und soziale Errungenschaften der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland.
Die Ausstellung zeigt anhand von 27 Biografien engagierter Männer und Frauen beispielhaft den Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Sie beleuchtet verschiedene Handlungsfelder, Motivationen und Formen der Auseinandersetzung mit der aufstrebenden NS-Bewegung und macht deutlich: Die Weimarer Republik war keinesfalls eine „Demokratie ohne Demokraten“.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen, und bitten um Anmeldung bis zum 20. Januar 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de.
Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Film- und Fotoaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Internetauftritte, soziale Medien, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.