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Jahresübersicht 2024

Termine zu Vortrags- und anderen öffentlichen Veranstaltungen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand werden auch in der Presse veröffentlicht. Auf Wunsch wird Ihre Anschrift gerne in den Veranstaltungsverteiler der Gedenkstätte Deutscher Widerstand aufgenommen. Dies ist auch per Telefon: +49-30-26 99 50 00 oder Fax: +49-30-26 99 50 10 möglich.

Mi, 10.07.202418:00 Uhr

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Ausstellungseröffnung

Ort: St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin
Zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream


PROGRAMM

Staatsministerin Claudia Roth MdB
Grußwort

Senator Joe Chialo
Grußwort

Prof. Dr. Johannes Tuchel
Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Dr. Dagmar Lieske
Zur Ausstellung

Musikalische Umrahmung
Gudrun Heinsius (Orgel) und Lars Ranch (Trompete)

Im Anschluss laden wir Sie herzlich ein zur Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, erste Etage.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. Juli 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Sie erhalten dann eine Bestätigungsmail. Diese Anmeldebestätigung gilt als Einlasskarte. Bitte halten Sie diese in Verbindung mit einem Lichtbildausweis am Eingang als Ausdruck oder auf dem Handy bereit. Ohne diese Anmeldebestätigung ist ein Einlass leider nicht möglich.

Mi, 10.07.2024  –  Sa, 20.07.2024

Veranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestags des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944

Programm


Mittwoch, 10. Juli 2024

18:00 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2 B
Zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream


Freitag, 19. Juli 2024


20:00 Uhr
Vortragsveranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Festvortrag von Dr. Frauke Geyken, Göttingen
"Unsichtbar? Unverzichtbar! Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"

Zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream


Samstag, 20. Juli 2024

08:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee
Gestaltet von Superintendent Carsten Bolz und
Pater Klaus Mertes SJ

11:00 Uhr
Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944
Ansprache: Olaf Scholz, Bundeskanzler
Totengedenken: Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach
Ort: Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
(nur für geladene Gäste)
Zugleich als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream

14:00 Uhr und 15:00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" durch die Kuratorinnen
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellungsbereich

14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Möglichkeit zum Besuch der Dauerausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie zum Besuch der Gedenkstätte Stille Helden
Referentinnen und Referenten beantworten gerne Ihre Fragen.
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage
bzw. Gedenkstätte Stille Helden, Dritte Etage


Für die Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 ist eine Anmeldung beim Protokoll Inland im Bundesministerium des Innern und für Heimat nötig.
Bitte entnehmen Sie die Hinweise dazu und die Adresse der Einladung.

Mi, 03.07.202418:00 Uhr

„Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ von Bryan Singer (2008, 120 Minuten)


Filmvorführung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Thematische Einführung
Prof. Dr. Johannes Tuchel

Die Verfilmung von Bryan Singers "Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat" erschien 2008 und ist der vielleicht bekannteste Kinofilm über das Attentat vom 20. Juli 1944. Er wurde u.a. an Originalschauplätzen gedreht, so auch im Innenhof des Bendlerblocks. Der Film zeigt die Entwicklung von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) vom Frontsoldaten in Afrika bis zu seiner Hinrichtung nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 zusammen mit anderen Mitverschworenen. Dabei werden die Beweggründe der Beteiligten dargestellt. Ebenso die Herausforderungen der praktischen Umsetzung des Attentats und dem nachfolgenden "Unternehmen Walküre".

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen des 80. Jahrestages des 20. Juli 1944

Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. Juli 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Mi, 26.06.202418:00 Uhr

„Stauffenberg“ von Jo Baier (2004, 90 Minuten)


Filmvorführung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Thematische Einführung
Prof. Dr. Johannes Tuchel


Im Jahr 2004 - 60 Jahre nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 - feierte der Film „Stauffenberg“ von Jo Baier im deutschen Fernsehen Premiere. Ca. 7,6 Millionen Menschen sahen den Film bei der Erstausstrahlung. Der Film konzentriert sich vorrangig auf die Persönlichkeit und die Entwicklung von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Sebastian Koch). Er spannt dabei einen Bogen von 1933 bis zu Stauffenbergs Hinrichtung nach dem gescheiterten Attentat am 20. Juli 1944 im Bendlerblock.


Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen des 80. Jahrestages des 20. Juli 1944

Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. Juni 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Mi, 19.06.202418:00 Uhr

„Der 20. Juli“ von Falk Harnack (1955, 97 Minuten)


Filmvorführung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Thematische Einführung
Dr. Gerd Kühling, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

1955, elf Jahre nach dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944, hatten mit Abstand von zwei Tagen die Kinofilme „Es geschah am 20. Juli“ und „Der 20. Juli“ Premiere. Es waren die ersten deutschen Filme, die sich mit diesen historischen Ereignissen befassten. Der Film „Der 20. Juli“ richtet den Blick auf Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Wolfgang Preiss) und die historischen Hintergründe des Umsturzversuches sowie auf andere Widerstandsaktionen gegen Hitler. Die Filmproduktion wurde von Menschen aus dem Kreis der Angehörigen und Hinterbliebenen des 20. Juli 1944 unterstützt. Auch Regisseur Falk Harnack und Drehbuchautor Günther Weisenborn gehörten Widerstandsnetzwerken gegen den Nationalsozialismus an.


Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen des 80. Jahrestags des 20. Juli 1944

Wir bitten um Anmeldung bis zum 18. Juni 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Mi, 12.06.202418:00 Uhr

"Es geschah am 20. Juli“ von Georg Wilhelm Pabst (1955, 75 Minuten)


Filmvorführung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Thematische Einführung
Dr. Gerd Kühling, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

1955, elf Jahre nach dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944, hatten mit Abstand von zwei Tagen die Kinofilme "Es geschah am 20. Juli" und "Der 20. Juli" Premiere. Es waren die ersten deutschen Filme, die sich mit diesen historischen Ereignissen befassten. 2004 wurde der deutsche Fernsehfilm "Stauffenberg" gesendet. 2008 erschien der amerikanische Kinofilm "Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat". All diese Filme haben das Bild des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 geprägt.

Im Rahmen des 80. Jahrestages des 20. Juli 1944 zeigt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand daher diese Filme und lädt Sie herzlich dazu ein. Alle Filme werden jeweils vorab kurz thematisch eingeordnet.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. Juni 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.


Mi, 05.06.202419:00 Uhr

Barbara Schieb: "Zwischen legalem Tod und illegalem Leben. Ilse und Werner Rewald im Berliner Untergrund. Ein kommentierter biographischer Bericht"


Buchvorstellung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Am 12. September 2023 ist unsere Kollegin Barbara Schieb nach langer Krankheit verstorben. Ihr letztes Buch zur Geschichte des in Berlin versteckt überlebenden Ehepaares Ilse und Werner Rewald war bereits erschienen, aber sie konnte es nicht mehr selbst vorstellen. Zur Erinnerung an Barbara Schieb und an Ilse Rewald (1918-2005) lädt die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand herzlich zu dieser Buchvorstellung ein.

Programm

Einführung: Prof. Dr. Johannes Tuchel
Erinnerungen an Barbara Schieb und Moderation: Martina Voigt, Gedenkstätte Stille Helden
Lesung: Nele Hertling, Susanne Werlein und Wulf Niepold
Erinnerungen an Ilse Rewald: Johanna Gisela Bechen und Christoph Flügge
Musik: Albrecht Weissmann aus "Musik in 5 Sätzen für Viola solo" von Hanning Schröder

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.


Eine Aufzeichnung der Veranstaltung können Sie ab dem 10. Juni 2024 auf unserer Website unter www.gdw-berlin.de/livestream online sehen.

Mo, 27.05.202419:00 Uhr

Tim Pröse: "Wir Kinder des 20. Juli. Gegen das Vergessen: Die Töchter und Söhne des Widerstands gegen Hitler erzählen ihre Geschichten"


Buchvorstellung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Grußwort: Klaus Fricke, Verlagsleiter Sachbuch Heyne Verlag
Szenische Lesung: Tim Pröse
Unter Anwesenheit einiger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

80 Jahre nach dem gescheiterten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 hat Tim Pröse die Töchter und Söhne des Widerstands gegen Hitler besucht, begleitet und ihnen zugehört. Welche Erinnerungen an damals haben sie geprägt? Wie fanden sie ihren Weg durch diese Stunde Null, die ihnen und den getöteten Müttern und Vätern nicht einmal einen Grabstein als Ort der Trauer zugestand? Welches Erbe haben sie von ihren mutigen Eltern übernommen? Welche Botschaft an die Nachwelt haben sie in einer Zeit, da sich die Demokratie in Deutschland wieder den Anfeindungen von Krieg, Diktatoren und radikalen Kräften ausgesetzt sieht?

Tim Pröse traf Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Klaus von Dohnanyi, Carl Goerdeler, Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, Helmuth Caspar Graf von Moltke und viele andere.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Mi, 22.05.202419:00 Uhr

"Warum schweigt die Welt?!" Häftlinge im Berliner Konzentrationslager Columbia-Haus 1933 bis 1936


Ausstellungseröffnung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2. Etage, Saal 2 B

Vor 90 Jahren, im Juli 1934, wurde in Berlin das ehemalige Militärstrafgefängnis am Tempelhofer Feld in das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager integriert. Dieses Lager, in dem bis 1936 mehr als 8.000 Männer inhaftiert waren, geriet über Jahrzehnte in Vergessenheit. Erst mit der Diskussion um das Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens erhielt das Columbia-Haus wieder mehr Aufmerksamkeit. Der Wettbewerb "Temporärer Erinnerungsort KZ Columbiahaus" entschied sich 2020 für einen fast 42 Meter langen Schriftzug "Nicht mehr zusehen", der noch in diesem Jahr realisiert werden soll. Die Ausstellung zeigt exemplarisch Lebensgeschichten von Häftlingen und will das Columbia-Haus so im Gesamtkontext des nationalsozialistischen Terrors in Berlin sichtbar machen.

Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitet.

Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie in der Einladung.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. Mai 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Do, 16.05.202419:00 Uhr

"In Gusen". Ein Dokumentarfilm von Marek Zając und Mirosław Krzyszkowski


Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Grußwort
Rafał Rogulski, Direktor Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS)
Einführung in den Film
Marek Zając, Regisseur

Anschließende Diskussion über die Vergangenheit und Gegenwart der KZ-Gedenkstätte Gusen mit Prof. Dr. Johannes Tuchel, Martha Gammer (Mitglied des lokalen Vereins Gedenkdienstkomitee Gusen) und Johannes Schraps (Mitglied des ENRS-Beirats und MdB), moderiert von Prof. Dr. Jan Rydel (ENRS-Lenkungsausschuss)

Der Film (35 Minuten) erzählt die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen in Österreich. Das KZ Gusen war das größte Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Von 1939 bis zur Befreiung im Mai 1945 wurden hier 71.000 Menschen aus fast 30 Nationen inhaftiert. Mehr als die Hälfte überlebte die Haft nicht. Im Gegensatz zu Mauthausen gibt es in Gusen heute praktisch keine Spuren des ehemaligen Lagers. Die Diskussion über eine angemessene Erinnerung an die Opfer dieses Lagers hält an.

Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. Mai 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de

Do, 25.04.202413:00 Uhr

Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold


Gedenkveranstaltung

Ort: Friedhof Columbiadamm, Columbiadamm 122, 10965 Berlin-Neukölln

Begrüßung:
Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Fritz Felgentreu
Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Ansprache:
Martin Schulz
Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

Kranzniederlegung


Schon vor 1933 fielen dem rechtsradikalen und nationalsozialistischen Terror mehr als 50 Angehörige der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zum Opfer. Sie sind heute in Vergessenheit geraten. In Berlin wurde am 25. April 1925 der Reichsbanner-Mann Erich Schulz auf offener Straße erschossen. Seine Beerdigung am 2. Mai wurde zur Demonstration für die Republik. Am Grab von Erich Schulz fanden bis 1933 Gedenkveranstaltungen für die von den Nationalsozialisten Ermordeten statt.

Diese Tradition haben das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund Aktiver Demokraten e.V. und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand 2017 wieder aufgenommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung können Sie am Abend des 25. April 2024 um 18 Uhr auf unserer Website unter www.gdw-berlin.de/livestream online sehen.

Do, 18.04.202419:00 Uhr

Jutta Koslowski: "Wer war Klaus Bonhoeffer? Annäherungen an einen unbekannten Widerstandskämpfer"


Buchvorstellung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

In der Nacht vom 22. auf den 23. April 1945 ermordete ein Sonderkommando des Reichssicherheitshauptamtes 15 Widerstandskämpfer auf dem ULAP-Gelände in der Nähe des Zellengefängnisses Lehrter Straße. Unter den Ermordeten war auch Klaus Bonhoeffer, der Bruder des Theologen Dietrich Bonhoeffer. Während dessen Leben und Wirken akribisch erforscht sind, gibt es bisher keine einzige Monographie über Klaus Bonhoeffer. Dabei war Klaus nicht nur der ältere, sondern er ist Dietrich auch in mancher Hinsicht vorangegangen - nicht zuletzt auf dem Weg in den Widerstand gegen Hitler. Jutta Koslowski zeigt mit einer Vielzahl von bisher unveröffentlichten Quellen ein neues Bild des Weges und der Bedeutung von Klaus Bonhoeffer.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. April 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Mi, 10.04.202410:00 Uhr

Ausstellungseröffnung: "Charterflug in die Vergangenheit"

50 Jahre Besuchsprogramm des Berliner Senats für NS-Verfolgte

Ort: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, 13403 Berlin

Unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Schütz beschloss der Berliner Senat am 10. Juni 1969, im Nationalsozialismus Verfolgte zu Berlin-Besuchen einzuladen. Der erste Gast traf im August 1969 in der geteilten Stadt ein. Etwa 35.000 - meist aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgte - Menschen, nahmen im Laufe der Jahre eine Einladung nach Berlin an. Die Ausstellung "Charterflug in die Vergangenheit" ist 2019 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Programms entstanden. Sie zeigt die Entwicklung des Programms im Wandel der Zeit. Im Fokus stehen dabei die Biografien derjenigen, die sich trotz ihrer Vorbehalte aus allen Teilen der Welt auf den Weg nach Berlin machten.

Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Senatskanzlei Berlin erstellt.

Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie auf der Website des Landesarchivs Berlin.

Di, 26.03.202417:00 Uhr

Oktober 1943 – Das Schicksal der Juden aus Dänemark

Ausstellungseröffnung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, 2. Etage, Saal 2 B

In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1943 organisierte die deutsche Besatzungsmacht in Dänemark eine Razzia zur Gefangennahme und Deportation der Juden in Dänemark. Mehr als 7.000 Männer, Frauen und Kinder mussten sich verstecken. Die große Mehrheit der Juden aus Dänemark konnte mit Hilfe der dänischen Bevölkerung gerettet werden, indem sie in riskanten Bootsrettungsaktionen nach Schweden und damit in Sicherheit gebracht wurden. Doch fast 500 von ihnen wurden gefasst oder von Kollaborateuren denunziert und ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Die Ausstellung erzählt von alledem.

Zur Eröffnung sprechen:

Begrüßung
Dr. Karoline Georg, Leiterin der Gedenkstätte Stille Helden

Zur Ausstellung
Dr. Christian Schölzel, Mitautor der Ausstellung


Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. März 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

 

Do, 14.03.202419:00 Uhr

Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte"

Lesung

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Bei den Leos wurde viel gestritten. Aber es ging selten um Persönliches, meistens um Politik, um die Gesellschaft, um die große Sache. Da gibt es Gerhard, den Großvater, der als Junge aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Frankreich fliehen musste. Später schließt er sich als 19-Jähriger der Résistance an. In der DDR ist Gerhard Leo ein gefeierter und verehrter NS-Widerstandskämpfer und auch ein Vertreter der Macht. Dem Enkel Maxim erzählt er gerne seine Geschichten aus der Résistance. Gerhards Lieblingstochter Anne heiratet Wolf, den Künstler mit den grün gefärbten Haaren, der die DDR zum Verbrecherstaat erklärt. Anne versucht, ihren rebellischen Mann zu lieben, ohne den überlebensgroßen "Heldenvater" zu verraten. Maxim wächst als Kind hinein in diesen Zwiespalt. Achtzehn Jahre nach dem Mauerfall kehrt Maxim Leo in Gedanken in die DDR zurück, um nach den Spuren der Vergangenheit auch in seiner Biografie zu suchen.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. März 2024 per E-Mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de.

Di, 27.02.202416:00 Uhr

Gedenken an die "Fabrik-Aktion" und den Protest in der Rosenstraße


PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte

- El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.15 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte

- Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
- Worte des Gedenkens: Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
- Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
- Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
- Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
- Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Die Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar.

So, 25.02.202415:00 Uhr

Online-Einführung in die Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" Schwerpunkt: "Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933"

Für Einzelbesucher*innen bieten wir regelmäßig kostenfreie Online-Einführungen in die Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" an. Im Rahmen der Online-Einführung lernen die Teilnehmenden ausgewählte Themen der Dauerausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" kennen.
Anhand biografischer Beispiele werden die gesellschaftliche Breite und die soziale Vielfalt des Widerstands gegen den Nationalsozialismus vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Motive, Ziele und Handlungsspielräume der Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Referent*innen stehen gerne für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im Mittelpunkt der Online-Einführung am 22. Februar 2024 steht der Themenschwerpunkt "Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933".

Eine Anmeldung ist bis freitags um 12.00 Uhr möglich. Schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an bildung(at)gdw-berlin.de. Im Anschluss an Ihre Anmeldung erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten zur Online-Einführung.
Weitere Informationen finden Sie hier ...

Do, 22.02.20248:30 Uhr

Festveranstaltungen "100 Jahre Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold"

Ort: Magdeburg, Landtag von Sachsen-Anhalt und Domplatz

Das am 22. Februar 1924 in Magdeburg gegründete Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold war eine überparteiliche Organisation zum Schutz der Weimarer Republik. Ihr Ziel war es, die bedrohte Weimarer Demokratie nicht allein mit Worten, sondern auch mit Taten zu verteidigen. Bis zu drei Millionen Mitglieder setzten sich zwischen 1924 und 1933 für den Bestand der Republik gegen nationalsozialistische und kommunistische Angriffe zur Wehr. Viele Reichsbanner-Angehörige verloren dabei ihr Leben.

Programm

8.30 Uhr bis 9.15 Uhr Ökumenische Morgenandacht
Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg
Mit Regionalbischof Dr. Dr. h. c. Johann Schneider und Domkapitular und Pfarrer Daniel Rudloff

13.00 Uhr Ausstellungseröffnung
Ausstellungsflur im Erdgeschoss des Landtages von Sachsen‐Anhalt
"Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz‐Rot‐Gold im Kampf für die Demokratie 1924─1933"
In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

14.00 Uhr Festakt (geschlossene Veranstaltung)
Plenarsaal des Landtages von Sachsen‐Anhalt
Hauptredner: Professor Dr. Benjamin Ziemann, Universität Sheffield
Musikalische Umrahmung durch das Blechbläserquartett der Magdeburger Dombläser
Übertragung per Live-Stream auf der Internetseite des Landtags

16.00 Uhr Einweihung der Reichsbanner‐Gedenkstele
Domplatz
In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kranzniederlegung und Gedenken der Gefallenen

18.30 Uhr Militärische Ehren, Serenade
Domplatz
Heeresmusikkorps Kassel

Eine Videoübertragung des Festaktes wird per Live-Stream auf der Internetseite des Landtags zur Verfügung gestellt: https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/

 

 

So, 14.01.202411:00 Uhr

"Ein blinder Held - die Liebe des Otto Weidt"

Filmvorführung

Ort: Bundesplatz-Kino Berlin, Bundesplatz 14, 10715 Berlin

Das Bundesplatz-Kino zeigt in Kooperation mit der Initiative Bundesplatz am Sonntag, 14.1.2024 um 11.00 Uhr in ihrer "Berlin Film Reihe" das Dokudrama
"Ein blinder Held - die Liebe des Otto Weidt" (2014)
mit Edgar Selge, Henriette Confurius, Julia Goldberg, Uwe Bohm u.a.
Der Regisseur Kai Christiansen und die Co-Produzentin Sandra Maischberger werden bei der Veranstaltung zum Gespräch anwesend sein.

Alle Informationen unter: http://www.bundesplatz-kino.de/index.php?p=m&mid=1101

Mi, 10.01.20249:00 Uhr

"Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft"

Konferenz

Ort: Touro University Berlin, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin

Wir laden Sie herzlich zur Konferenz "Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft" ein, die am 10. Januar 2024 an der Touro University Berlin (Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin) stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt. Es sprechen Prof. Stephan Lehnstaedt (Touro University), Prof. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand), Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung)und Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors).

Die Konferenz bietet eine einzigartige Gelegenheit, Ihr Projekt im Bereich der Erinnerungskultur einem breiten Publikum zu präsentieren. Gesucht werden Beiträge, die innovative Perspektiven, Herangehensweisen und Lösungsansätze zu diesem wichtigen Thema bieten und einen Einblick in die aktuelle Erinnerungskultur geben.

Bei Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft | Universität Koblenz (uni-koblenz.de) erforderlich.