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"Ihr trugt die Schande nicht …" – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Der Bendlerblock war am 20. Juli 1944 Zentrum des Aufstandsversuchs gegen das NS-Regime. Nach dem niedergeschlagenen Umsturzversuch wurden dort noch in der Nacht die unmittelbar beteiligten Offiziere erschossen. Ein Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer fand nach 1945 zunächst nur auf Initiative der Überlebenden und Angehörigen statt. In der öffentlichen Wahrnehmung galten die am Widerstand Beteiligten noch lange Zeit als "Verräter" und "Eidbrecher". Erst 1953/54 begann sich dieses Bild zugunsten einer stärkeren Anerkennung des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland zu wandeln.

Die neue Sonderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand beschäftigt sich schlaglichtartig mit dieser frühen Rezeptionsgeschichte des 20. Juli 1944. Sie informiert über öffentliche und politische Wahrnehmung des Umsturzversuchs in Ost und West bis zum Jahr 1955 und zeichnet die Suche des Berliner Senats nach der Gestaltung des 1953 eingeweihten Ehrenmals im heutigen Ehrenhof des Bendlerblocks nach.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 19. Juli 2019 um 15:00 Uhr in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, 2. Etage, Saal A, statt. Einführung: Prof. Dr. Johannes Tuchel

Die Ausstellung wird vom 19. Juli 2019 bis zum 5. Januar 2020 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.
Öffnungszeiten

Mo – Mi, Fr 9 – 18 Uhr
Do 9 – 20 Uhr
Sa, So und Feiertags 10 – 18 Uhr

Änderungen vorbehalten. Information unter Telefon: 030/26 99 50 - 00.