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Paul Zech

19. Februar 1881 - 07. September 1946
Paul Zech Paul Zech 

Der Dichter Paul Zech wird bereits 1918 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Seit 1925 ist er in Berlin als Hilfsbibliothekar beschäftigt und stößt bei der politischen Rechten früh auf Kritik und Widerspruch. Zech emigriert im Herbst 1933 nach Argentinien, wo er mit Artikeln für die deutschsprachige Exil-Presse und der Unterstützung durch Andere nur mühsam seinen Unterhalt sichern kann. Der Mitbegründer der „Deutschen Blätter“, die zwischen 1943 und 1946 in Santiago de Chile erscheinen und sich als Stimme „für ein europäisches Deutschland, gegen ein deutsches Europa“ verstehen, wird vor allem als Übersetzer französischer Klassiker bekannt. Nach seinem Tod 1946 in Buenos Aires erscheinen einige Werke aus seinem Nachlass, die Paul Zech die verdiente Anerkennung bringen.

Literatur

  • Paul Zech: Deutschland, dein Tänzer ist der Tod. Ein Tatsachen-Roman. Frankfurt a. M. 1981
  • Arnold Spitta: Paul Zech im südamerikanischen Exil 1933 – 1946. Ein Beitrag zur Ge¬schichte der deutschen Emigration in Argentinien. Berlin 1978
  • Arnold Spitta: Paul Zech im argentinischen Exil 1933 – 1946: Legenden und Leid – ein Schriftsteller ohne Publikum. Berlin 2006