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Berthold Schenk Graf von Stauffenberg

15. März 1905 - 10. August 1944
Berthold Schenk Graf von Stauffenberg Berthold Schenk Graf von Stauffenberg 

Berthold Schenk Graf von Stauffenberg beginnt nach einem juristischen Studium an verschiedenen Universitäten 1927 seine wissenschaftliche Laufbahn als Dozent für Völkerrecht am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches Recht und Völkerrecht. Zwei Jahre arbeitet er für den Internationalen Gerichtshof in Den Haag, ehe er 1933 an sein Institut nach Berlin zurückkehrt. 1939 wird Berthold Stauffenberg im Rang eines Marinestabsrichters zum Oberkommando der Marine eingezogen. Früher als sein jüngerer Bruder Claus, mit dem er seit den gemeinsamen Kinder- und Jugendjahren eng verbunden ist, hat er Kontakt zur militärischen Opposition. Am 20. Juli 1944 ist Berthold Stauffenberg im Bendlerblock für die Verbindung zur Marine zuständig. Er wird verhaftet, am 10. August 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Berlin-Plötzensee ermordet.

Literatur

  • Peter Hoffmann: Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Brüder. Stuttgart 1992
  • Eberhard Zeller: Claus und Berthold Stauffenberg, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (12) 1964, S. 223 ff.