Der Generalstabsoffizier Hans-Alexander von Voss nimmt früh an der Bildung einer militärischen Opposition teil. Bereits 1941 in Frankreich werden von Offizieren um den an der Verschwörung beteiligten damaligen Oberbefehlshaber West Erwin von Witzleben Möglichkeiten eines Anschlags erörtert. Voss, der im Stabe Witzlebens Dienst tut, erklärt sich bereit, diese Tat auszuführen. Hans-Alexander von Voss ist Witzleben persönlich verbunden und hält in dessen Auftrag Verbindung zu Kreisen der militärischen Opposition. Das geplante Attentat kann nicht ausgeführt werden, weil Hitler den hierfür geplanten Truppenbesuch in letzter Minute absagt. Seit 1943 ist Voss im Stabe Henning von Tresckows bei der Heeresgruppe Mitte an der Ostfront eingesetzt. Nach dem Scheitern des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 bleiben seine Verbindungen zu den Verschwörern zunächst verborgen. Während er sich bei seiner Familie aufhält - Hans-Alexander von Voss ist verheiratet mit Gisela von Stülpnagel, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hat - bekommt er einen Hinweis, dass seine Verhaftung bevorstehe. Am 8. November 1944 nimmt sich Hans-Alexander von Voss in Heinersdorf bei Berlin das Leben, um der Festnahme zu entgehen und seine Freunde zu schützen.