Der österreichische Politiker Kurt Schuschnigg bekleidet ab 1932 verschiedene Ministerposten und wird nach der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß am 25. Juli 1934 dessen Nachfolger. Wie dieser sucht er die Unabhängigkeit Österreichs zu bewahren, kann schließlich aber dem starken Druck Deutschlands nicht standhalten und tritt am 11. März 1938, einen Tag vor dem Einmarsch deutscher Truppen zurück. Mit dem "Anschluss" Österreichs wird Kurt Schuschnigg, der verheiratet ist und eine Tochter hat, bis zu seiner Befreiung bei Kriegsende inhaftiert. In den Regierungsplänen der Verschwörer des 20. Juli 1944 wird Kurt Schuschnigg, der davon in der Haft nichts erfährt, für den Posten des Kultusministers vorgesehen.