Pfarrer Josef Kayser (hier vor dem Soldatenfriedhof in Wertjatschij am Don, Herbst 1942) nimmt am Krieg gegen die Sowjetunion als Wehrmachtspfarrer teil und wird bei Stalingrad gefangengenommen. Er schließt sich im Sommer 1943 dem Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) an, weil er als Geistlicher gegen die Unterdrückung der Kirchen im Reich ein Zeichen setzen will und weil er hofft, dort den Einfluss der Kommunisten begrenzen zu können. Unter seinen Kameraden genießt er hohes Ansehen, weil er immer wieder Verwundete aus den vordersten Kampflinien gerettet hat.