Nach kurzem Studium der Rechtswissenschaft schlägt Georg Alexander Hansen 1924 die Laufbahn eines Berufsoffiziers ein. 1935 wird er zur Generalstabsausbildung an die Kriegsakademie versetzt, wo er von Ludwig Beck beeinflusst wird. Hiernach ist er bis 1943 in der Abteilung Fremde Heere Ost des Heeres tätig und hat auch Kontakte zu Admiral Canaris im Amt Ausland/Abwehr. Nach dessen Absetzung im Januar 1944 rückt er zunächst als Amtschef auf dessen Posten nach, bis die Dienststelle am 1. Juni 1944 als Amt Militär in das Reichssicherheitshauptamt eingegliedert wird. Hansen nimmt wenige Tage vor dem Umsturzversuch an den letzten Besprechungen der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg teil. Am 20. Juli 1944 hält er sich in Bamberg auf und kehrt zwei Tage darauf nach Berlin zurück, wo er in seiner Dienststelle verhaftet wird. Wenige Tage später wird seine Familie in "Sippenhaft" genommen. Am 10. August wird Georg Alexander Hansen vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 8. September 1944 in Berlin-Plötzensee ermordet.