Der 1902 in Zossen geborene Budeus erlernt den Beruf des Maschinenschlossers und tritt 1931 der KPD bei. Nach 1933 beteiligt er sich am Kampf gegen das NS-Regime und baut seit 1936 eine illegale Betriebsgruppe im Berliner Norden auf, der weit über 50 Menschen angehört haben sollen. Ende der dreißiger Jahre bekommt Budeus Verbindung zu Robert Uhrig. Beide arbeiten künftig eng zusammen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, Informationen über die Rüstungsproduktion und die politische Stimmung in der Bevölkerung zu sammeln, Flugblätter zu verbreiten und Verbindungen zu anderen kommunistischen Widerstandsgruppen herzustellen. Anfang Februar 1942 wird Walter Budeus festgenommen, am 7. Juni 1944 zum Tode verurteilt und am 21. August 1944 in Brandenburg-Görden ermordet.