Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gedenkstätte
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Ausblick

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat es in den vergangenen Jahren verstanden, durch ihr Konzept der Verknüpfung von politischer Bildungsarbeit, Ausstellungen und Publikationen bei ihren über 80.000 Besucher/innen jährlich eine hohe Akzeptanz zu erreichen. Sie will im Einzelnen ein Gespür für die Möglichkeiten und die Grenzen widerständigen Handelns in einem Unrechtssystem wecken. Die Besucher/innennachfrage vor Ort und über Internet ist ungebrochen, das Interesse an den einzelnen Veranstaltungen der Gedenkstätte hoch.

In den kommenden Jahren wird sich die Gedenkstätte stärker auch mit fremdsprachigen Präsentationsformen, etwa mit digitalen Hörsystemen in der Dauerausstellung, befassen, da von einer vermehrten Zahl ausländischer Besucher/innen auszugehen ist. Notwendig ist auch die behutsame Erneuerung einzelner Ausstellungsbereiche, da die dort zu sehenden Bilder und Dokumente am Ende ihrer optischen "Lebenszeit" angelangt sind. Thematisch wird ein Schwerpunkt der Arbeit auch auf der Rezeption des Widerstandes in den Jahren nach 1945 liegen.

Wichtig sind für die Ausweitung der politischen Bildungsarbeit auch die neuen Medien. Die Internet-Präsentation wird ständig ausgebaut und um neue Angebote erweitert.
Die großen Erfolge mit der Internet-Präsentation haben die Gedenkstätte Deutscher Widerstand dazu veranlasst, im Zuge der Überarbeitung der Dauerausstellung auch die Einbeziehung eines "Informationssystems Widerstand" zu konzipieren. Hier soll sich der Besucher sowohl die biographische und die Realgeschichte des Widerstandes über die bisherigen Materialien hinaus multimedial erschließen als auch neue Zugänge zur Rezeption des Widerstandes erhalten.
Dieses Projekt wird sich - ebenso wie die digitale fremdsprachige Führung durch die Ausstellung - über mehrere Jahre erstrecken.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand benötigt für ihre Arbeit Kontinuität. Staatliche Grundfinanzierung für die politische Bildungsarbeit, privates Engagement und Unterstützung durch gesellschaftliche Initiativen sowie die Erarbeitung von Forschungsprojekten mit Hilfe der Forschungsförderung - dies scheinen drei erfolgversprechende Wege für unsere zukünftige Arbeit zu sein.


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