Struktur
Die Forschungsstelle "Widerstandsgeschichte" befindet sich in der Stauffenbergstraße 13 - 14 in den Räumen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Hier stehen sowohl Büro- und Archivflächen als auch Seminarräume und Säle verschiedener Größe für Veranstaltungen zur Verfügung. Das PC-Netz von Gedenkstätte und Forschungsstelle ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jederzeit den Zugriff auf die Daten der Bibliothek sowie auf gemeinsame Texte und Datenbanken. Mikrofiches und -filme können mit Hilfe von Mikrofilmlese- und Rückvergrößerungsgeräten genutzt werden.
Kontakt
Forschungsstelle Widerstandsgeschichte
Stauffenbergstraße 13-14
10785 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0)30/26 99 50 00
Fax: +49 (0)30/26 99 50 10
E-mail: sekretariat@gdw-berlin.de
Internet: http://www.gdw-berlin.de/fo/index.html
Beirat
der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte
(Stand: 26 Mai 2009)
Leitung
Prof. Dr. Peter Steinbach, geboren 1948.
Abitur im Mai 1968, Studium der Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Marburg, 1972 Staatsexamen, 1973 Promotion an der Philipps-Universität in Marburg im Fach Mittlere und Neuere Geschichte, Nebenfächer: Politikwissenschaft und Alte Geschichte (bei G. Oestreich), 1973 bis 1974 teilzeitbeschäftigter Wissenschaftlicher Assistent an der Philipps-Universität in Marburg, 1974 bis 1978 Assistenz-Professor an der FU Berlin, 1979 Habilitation an den Fachbereichen Geschichts- und Politikwissenschaft der FU Berlin, Doppel-Venia für Neuere Geschichte und Politikwissenschaft, 1978 bis 1980 Wissenschaftlicher Angestellter an der FU Berlin, 1979/1980 Vertretung des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der PH Berlin (Otto Büsch), 1980 Vertretung des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte an der FU Berlin (Otto Büsch), 1980 Heisenberg-Stipendiat der DFG, 1980 Berufung an die Universität Passau, 1982 bis 1992 Professor für historische und theoretische Grundlagen der Politik an der Universität Passau, seit 1983 wissenschaftlicher Leiter der ständigen Ausstellung "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" in Berlin, seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, 1994 Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, 1998 Ablehnung eines Rufes an die Universität Stuttgart (Nachfolge Jäckel), 1999/2000 Mitglied der Regierungskommission "Gemeinsame Sicherheit und die Zukunft der Bundeswehr", 2001 bis 2007 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Karlsruhe, Institut für Geschichte, seit Wintersemester 2007/2008 an der Universität Mannheim. Prof. Dr. Johannes Tuchel, geboren 1957.
1977 bis 1981 Studium der Politikwissenschaft in Hamburg und Berlin. 1981 Diplom an der Freien Universität Berlin. 1989 Promotion zum Dr. phil. am Fachbereich Politische Wissenschaft der FU Berlin mit der Arbeit "Konzentrationslager. Organisationsgeschichte und Funktion der 'Inspektion der Konzentrationslager 1934 - 1938". 1983 bis 1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 1988 bis 1991 Mitarbeiter im Referat Gedenkstätten der Senatskanzlei des Landes Berlin. Seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, seit 1992 Lehrbeauftragter, seit 2001 Privatdozent, seit 2008 apl. Prof. am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft) der FU Berlin.
Mitarbeiter/innen
Dr. jur. Ekkehard Klausa, Privatdozent für Soziologie, geboren 1941.
1961 Abitur am humanistischen Städtischen Humboldt-Gymnasium in Düsseldorf, 1961-1973 mit einem Fulbright-Stipendium ein Jahr College in Louisiana/USA, Studium der Rechtswissenschaft an der FU Berlin, Dr. jur. und 2. Staatsexamen, Zweitstudium der Soziologie in Berlin und Frankfurt (Diplom), 1973-80 Assistenzprofessor für Rechtssoziologie an der FU Berlin, Habilitation für Soziologie 1978, 1980-82 Referent für Medienpolitik im Bundesinnenministerium, 1982-84 Redenschreiber für den Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker als Regierungsdirektor, 1984-2002 Leiter des Referats Gedenkstätten in der Senatskanzlei, Gedenkstättenreferent in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, seit 2003 Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte. Dipl.-Pol. Christine Müller-Botsch, geboren 1968.
1989-1996 Studium der Politikwissenschaft in Köln und an der Freien Universität Berlin. 1997-2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte von FU Berlin und Gedenkstätte Deutscher Widerstand in einem Forschungsprojekt zum Vergleich der unteren Parteiapparate von NSDAP und SED. Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung mit einem Dissertationsvorhaben zu den Blockleitern der NSDAP, Promotion 2007. Zur Zeit Arbeit an einem Forschungsprojekt zur "Sozialistischen Front". Dipl.-Pol. Katrin Passens, geboren 1971
1991 bis 1997 Studium der Politikwissenschaft in Münster und Berlin. 1997 bis Anfang 2000 Mitarbeit in einem Projekt der VW-Stiftung an der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte von Gedenkstätte Deutscher Widerstand und FU Berlin zum Vergleich der unteren Parteiapparate von NSDAP und SED. Langjährige freie Mitarbeit in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. 2001 Promotionsstipendiatin der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit einer Arbeit zur MfS-Untersuchungshaft in der Ära Honecker.
|